Der Lidl Markt in der Großmiltitzer Straße in Leipzig beantragte die Zertifizierung und wurde so zum ersten Mal intensiv auf Generationenfreundlichkeit geprüft. Eine erfolgreiche Premiere, meinen Verkaufsleiter Tom Kalbitz, das gesamte Team der Filiale und Gunter Engelmann-Merkel, Geschäftsführer Handelsverband Sachsen. Und so gab es vor Ort nur erfreute Gesichter und die verdiente Urkunde. Im Mittelpunkt allen Strebens: Die Kunden jeden Alters und jeder Konstitution, die viele bis ins Detail durchdachte Lösungen für noch mehr Komfort beim Einkaufen genießen dürfen.
Im Bild: Tom Kalbitz (2.v.l.) und Gunter Engelmann-Merkel (3.v.l.), flankiert von Mitarbeitern aus dem engagierten Team
Filialleiter Artur Roh und Verkaufsleiter Lars Hienzsch freuen sich gemeinsam mit Gunter Engelmann-Merkel, Geschäftsführer Handelsverband Sachsen über das neu errungene Zertifikat. Vorbildlich wurden die Standards des Generationenfreundlichen Einkaufens umgesetzt. Gelebt werden sie tagtäglich von den erkennbar freundlichen Mitarbeitern. Gratulation an die beiden Verantwortlichen und alle vor Ort für diese überzeugende Leistung und dieses klare Statement pro Kunde!
Im Bild: Artur Roh (links) und Gunter Engelmann-Merkel
Die Überprüfung aller Test-Kriterien erbrachte ein überzeugendes Resultat. So konnte der toom Baumarkt im Osten Leipzigs das Zertifikat Generationenfreundliches Einkaufen erfolgreich verteidigen. "Herzlichen Glückwunsch für das Team!" sagen die Akteure vom Handelsverband Sachsen. Die Standards für einen zukunftsfähigen, attraktiven Handel anzustreben ist für alle Unternehmen heute wichtiger denn je...
Die Verbraucherstimmung in Deutschland trübt sich im September spürbar ein. Wie aus dem aktuellen Konsumbarometer des Handelsverbandes Deutschland (HDE) hervorgeht, geht der Index zum ersten Mal seit Beginn des Jahres zurück. Nach der Sommerpause sind die Erwartungen der Verbraucherinnen und Verbraucher für das restliche Jahr gedämpft. Eine Erholung des privaten Konsums ist nicht in Sicht.
Der für den Einzelhandel wichtige Teilindikator der Anschaffungsneigung bleibt nahezu unverändert. Die Konsumzurückhaltung hält an. Gleichzeitig planen die Verbraucher, weniger zu sparen. Ihre Sparneigung verringert sich im Vormonatsvergleich.
Dass die Verbraucherinnen und Verbraucher zwar weniger sparen, aber nicht mehr konsumieren wollen, ist auf ihre von Pessimismus geprägten Einkommenserwartungen für die kommenden Monate zurückzuführen. Der Blick auf die erwartete Entwicklung des eigenen Einkommens trübt sich ein, was künftige Konsumaktivitäten ausbremst. Auch die konjunkturellen Erwartungen der Verbraucherinnen und Verbraucher fallen pessimistisch aus. Angesichts bislang ausbleibender wirtschaftspolitischer Impulse zeigen sie sich skeptisch, was einen baldigen wirtschaftlichen Aufschwung angeht.
Die Stimmung der Verbraucherinnen und Verbraucher in Deutschland hat sich spürbar abgekühlt. Nachdem der monatelange Aufwärtstrend der Verbraucherstimmung zuletzt bereits ins Stocken geraten war, ist nun erstmals seit Jahresbeginn eine deutliche Verschlechterung zu erkennen. An eine rasche Verbesserung der gesamtwirtschaftlichen Lage scheinen die Verbraucher nicht zu glauben. Dadurch fehlt die Grundlage für eine Erholung des privaten Konsums und letztlich auch für einen wirtschaftlichen Aufschwung. Noch ist es der Bundesregierung nicht gelungen, ihren Worten Taten folgen zu lassen und das Vertrauen der Verbraucherinnen und Verbraucher in eine Rückkehr des gesamtwirtschaftlichen Wachstums zu stärken.
Im August 2025 blieb der sächsische Verbraucherpreisindex insgesamt das zweite Mal in diesem Jahr im Vergleich zum Vormonat konstant. Bereits im Mai war zum Vormonat April im Mittel keine Veränderung zu verzeichnen. Ausgleichend auf die in den meisten Hauptgruppen im Vergleich zum Juli vorliegenden Preissteigerungen wirkten die Preisrückgänge in den Hauptgruppen Bekleidung und Schuhe (-1,8 %) und Verkehr (-0,8 %) sowie die Konstanz im Teilindex Post und Telekommunikation. Bestimmt wurden diese Entwicklungen unter anderem durch erneute Händlerrabatte für Bekleidung und Schuhe sowie im Bereich Verkehr durch gute Angebote beim Kauf von Kraft- (-0,9 %) sowie Fahrrädern (-1,5 %). Ebenso lagen die Kraftstoffpreise merklich unter denen des Vormonates (-2,1 %). Auch fanden die Tarifanpassungen einzelner Verkehrsunternehmen im Bereich der kombinierten Personenbeförderung (2,9 %) Berücksichtigung. Diese wurden allerdings durch die anderen Entwicklungen überlagert. Im Teilindex Bildungswesen (0,4 %) bestimmten in diesem Monat die zum Schuljahresbeginn gestiegenen Kosten für den Besuch von Einrichtungen in freier Trägerschaft (Grundschulen: 1,8 % sowie weiterführende Schulen: 7,8 %) und die Preisrückgänge für Nachhilfeunterricht (-6,6 %) die Entwicklung zum Vormonat.
Die Jahresteuerungsrate lag im August 2025 nach ersten Erhebungen bei 2,2 % und damit nur minimal höher als im Juli 2025 (2,1 %). Über der Gesamtjahresteuerung bewegte sich beispielsweise die Veränderung in der Hauptgruppe Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke (2,5 %). Dabei stiegen die Preise für Nahrungsmittel (1,6 %) im Vorjahresvergleich deutlich geringer als für alkoholfreie Getränke (9,8 %).
Quelle: Medieninformation des Statistischen Landesamtes des Freistaates Sachsen // Nr. 117/2025 vom 29. August 2025
Mit Blick auf die nach wie vor sehr hohe Anzahl an Diebstahlsdelikten und die weitere Zunahme von Straftaten in diesem Bereich tauschten sich am heutigen Tag Vertreter des Handelsverbandes Sachsen mit dem Amtschef des Sächsischen Justizministeriums Till Pietzcker unter anderem zum Status quo, zur Strafverfolgung und zum aus Sicht des Handels zu indifferentem Vorgehen der Justiz aus. Vor dem Hintergrund einer zunehmenden Gewaltbereitschaft und von Schäden in Rekordhöhe wurden konkrete Maßnahmen zur Bekämpfung des Ladendiebstahls besprochen und eine engere Zusammenarbeit sowie weitere Schritte vereinbart.
Zu weiteren Informationen und zum Positionspapier des Handelsverbandes gelangen Sie hier.
In einem Brief an Bundeskanzler Friedrich Merz und Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche fordert der Handelsverband Deutschland (HDE) die Bundesregierung zu raschen Maßnahmen zur Stützung der Binnenwirtschaft auf. Geopolitische Unsicherheiten, globale Handelskonflikte und eine schwächelnde Weltkonjunktur machten es umso wichtiger, ein Hauptaugenmerk auf die Binnenkonjunktur zu richten. Denn gerade in diesem Bereich sei die Politik schnell handlungsfähig. „Die internationalen Krisen sind gewaltig. Zollkonflikte und Kriege schlagen auf Handelsbeziehungen und den Export von Gütern voll durch. Es herrscht große Unsicherheit. Es ist richtig und wichtig, dass die Bundesregierung sich in diesem schwierigen Umfeld für gute Rahmenbedingungen der heimischen Wirtschaft einsetzt. Starke Industrien werden auch weiterhin das Rückgrat unseres Landes bilden. Doch dabei darf die Binnenwirtschaft nicht aus dem Fokus geraten. Im eigenen Land und in der EU ist der Einfluss der Bundesregierung größer als im internationalen Kontext. Die Politik muss in diesen Zeiten vor allem ihre Hausaufgaben vor der eigenen Haustür erledigen und dafür sorgen, dass die Binnenwirtschaft ein Stabilitätsanker ist und zum gesamtwirtschaftlichen Wachstumstreiber wird“, so HDE-Präsident Alexander von Preen.
Deshalb fordert der HDE eine Stärkung der Binnennachfrage durch gezielte Entlastungen von Haushalten mit niedrigem und mittlerem Einkommen. Gleichzeitig müssen Steuererhöhungen tabu sein. „Zudem braucht es dringend Entlastungen für kleine und mittelständische Unternehmen. Bürokratieabbau, niedrigere Energiekosten und Investitionsanreize sind zentrale Voraussetzungen für wirtschaftliches Wachstum vor Ort. Deshalb muss auch die Stromsteuersenkung für alle kommen“, so der HDE Präsident. Insbesondere im Bereich Digitalisierung setzt sich der HDE für gezielte Unterstützung durch staatliche Förderprogramme ein.
„Die Binnenkonjunktur ist kein Selbstläufer. Aber sie ist für die Bundesregierung einfacher zu beeinflussen als die komplexe internationale Lage. Hier muss die Politik rasch und entschlossen handeln. Dann haben wir die Chance, unsere Binnenwirtschaft wirkungsvoll anzukurbeln. Am Ende würden davon alle profitieren: Die Unternehmen, die Beschäftigten und die Gesamtwirtschaft“, so von Preen weiter. Der Einzelhandel als drittgrößter Arbeitgeber des Landes und starke Branche der Binnenwirtschaft stehe bereit, sich konstruktiv einzubringen.
Das familiengeführte Unternehmen EDEKA Kaden/Seidel aus dem staatlich anerkannten Erholungsort Sayda mitten im malerisch gelegenen Naturpark Erzgebirge wurde in diesem Jahr erstmalig mit dem Qualitätszeichen „Generationenfreundliches Einkaufen“ ausgezeichnet. Für die Familie Seidel und Katzschner und dem ganzen Team war es schon immer eine Herzensangelegenheit, dass alle Kunden jeder Generation in einer familienfreundlichen und angenehmen Atmosphäre komfortabel einkaufen können. Der tägliche Anspruch eine hohe Service- und Dienstleistungsqualität zu erbringen, spiegelte sich in den ausgezeichneten Prüfungsergebnissen wieder. Jörg Vulturius vom Handelsverband Sachsen gratuliert Familie Katzschner (l. im Bild) und Familie Seidel vom EDEKA Markt in Sayda ganz herzlich zur erfolgreichen Zertifizierung.
Lassen auch Sie sich für Ihr Engagement für generationenfreundliches Einkaufen auszeichnen - über das nachstehende GFE-Logo gelangen Sie direkt zum Antrag.
Die Äußerungen von Bundesfinanzminister Lars Klingbeil zu möglichen Steuererhöhungen bewertet der Handelsverband Deutschland (HDE) kritisch. Der Verband warnt davor, Haushaltslücken auf Kosten des wirtschaftlichen Aufschwungs zu schließen und bekräftigt seine Forderung nach Entlastungen für Unternehmen und Verbraucher.
„Dass der Bundesfinanzminister jetzt Steuererhöhungen ins Gespräch bringt, ist nicht nachvollziehbar. Was es braucht, sind niedrigere Kosten am Wirtschaftsstandort Deutschland. Statt Belastungen muss es Entlastungen geben, und zwar für Unternehmen und Verbraucher. Steuererhöhungen oder gar eine Vermögensteuer müssen vom Tisch sein“, so HDE-Hauptgeschäftsführer Stefan Genth. Eine Erhöhung der Steuerlast stehe dem Ziel eines spürbaren Wirtschaftsaufschwungs entgegen und sei eine Gefahr für die Entwicklung der Verbraucherstimmung in Deutschland. „Eine Steuererhöhung würde den Konsum massiv ausbremsen. Das können wir uns nicht leisten“, so Genth weiter. Bei den Verbraucherinnen und Verbrauchern überwiege weiterhin die Konsumzurückhaltung. Noch dazu sei die langsame Aufhellung der Verbraucherstimmung zuletzt ins Stocken geraten. „Der Konsumstimmung mit Steuererhöhungen einen Dämpfer zu verpassen, wäre fatal“, betont Genth.
Der HDE spricht sich zudem gegen die Erhebung einer Vermögensteuer aus. „Im Handel ist Privatvermögen oftmals auch Unternehmensvermögen. Eine Vermögensteuer würde daher besonders mittelständische Händlerinnen und Händler hart treffen und Existenzen aufs Spiel setzen“, so Genth. Um Haushaltslücken zu schließen, müsse die Bundesregierung bei den Ausgaben die richtigen Prioritäten setzen.
Die Globus Markthalle im Glück-Auf Center in Zwickau darf sich nach einem hervorragenden Ergebnis weiterhin mit dem leuchtend orangefarbenen Logo als "Ausgezeichnet Generationenfreundlich" präsentieren. Das durch den Handelsverband Sachsen ausgestellte Qualitätsiegel soll Menschen aller Altersgruppen, ganz gleich ob es um Eltern mit Kinderwagen, Menschen im Rollstuhl oder Senioren geht signalisieren, wo sie besonders komfortabel und vor allem möglichst barrierefrei einkaufen können. Mit großer Freude übernahm Hausleiter Heiko Weigert (rechts im Bild) die Urkunde von Jörg Vulturius vom Handelsverband Sachsen, die eine besondere Anerkennung für die hohe Qualität und Kundenfreundlichkeit eines Einzelhandelsunternehmens wiederspiegelt.
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