News allgemein

Thomas Weidinger (Vorsitzender) und Bernd Schulze (1. Stellvertreter) von den FREIEN WÄHLERN Sachsen waren heute zu Besuch beim Handelsverband Sachsen (HVS).

Im Rahmen der Gesprächsplattform „Parlamentarisches Frühstück“ wurde mit Präsidiumsmitgliedern des HVS unter anderem über die wirtschaftliche Lage im Handel und die Forderungen der Branche diskutiert. Im Gespräch wurde klar, dass unsere Innenstädte aber auch große Teile des ländlichen Raums ohne funktionierende Rahmenbedingungen und ohne einen erfolgreichen Handel kaum Zukunftsperspektiven haben. Darüber hinaus war man sich einig, dass die dramatisch zunehmende Kosten-, Regulierungs-, und Bürokratielast die Unternehmen überfordert und hier dringend gegengesteuert werden muss – viele Unternehmen stehen aktuell mit dem Rücken zur Wand.     

Immer mehr Händlerinnen und Händler in Deutschland setzen künstliche Intelligenz (KI) im eigenen Unternehmen ein. Trotz wachsenden Interesses an der Technologie ist KI in der Mehrheit der Handelsunternehmen weder im Einsatz noch in Planung, wie eine gemeinsame Studie des Handelsverbandes Deutschland (HDE) und Safaric Consulting zeigt. In der Praxis mangelt es aus Sicht vieler Unternehmen demnach an konkreten Anwendungsfällen. Auch hohe Kosten stehen KI-Projekten häufig im Weg.

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Seit April 2017 trägt die Klimaschutzoffensive des Handels dazu bei, die nationalen Klimaschutzziele zu erreichen. Als Informations- und Vernetzungsplattform hilft sie kleinen und mittelständischen Einzelhandelsunternehmen, sich klimafreundlicher aufzustellen und Nachhaltigkeitskonzepte in allen Unternehmensbereichen voranzubringen.

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Chemnitz und 38 Partnerkommunen in der Region Mittelsachsen, Erzgebirge und Zwickau werden im Jahr 2025 Kulturhauptstadt Europas sein. Die Kulturhauptstadt Europas Chemnitz 2025 GmbH (Kulturhauptstadt GmbH) ist mit der Umsetzung der Projektideen betraut und plant sowie steuert alle Programmaktivitäten des Kulturhauptstadtjahres. Für die Umsetzung der Projekte setzt die Kulturhauptstadt GmbH auf die umfangreiche Unterstützung durch Unternehmen, Institutionen und Multiplikatoren aus Chemnitz, der Region und dem Freistaat Sachsen.

Nach fünf Monaten im Aufwärtstrend schwächt sich die Erholung der Verbraucherstimmung im April ab. Das geht aus dem aktuellen Konsumbarometer des Handelsverbandes Deutschland (HDE) hervor. Demnach verharrt der Index nahezu auf dem Niveau des Vormonats. Ob der Stopp der Aufwärtsbewegung eine Trendwende einleitet, wird sich in den nächsten Monaten zeigen. Derzeit belasten die weiterhin hohe Inflationsrate und die konjunkturelle Unsicherheit den privaten Konsum.

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Die Bundesagentur für Arbeit hat heute die aktuellen Arbeitsmarkzahlen für den Freistaat veröffentlicht. Danach ist die Arbeitslosigkeit in Sachsen von Februar auf März 2023 leicht zurückgegangen. Bei einer Arbeitslosenquote von 6,3 Prozent waren im März 131.600 arbeitslose Menschen bei den sächsischen Jobcentern und Arbeitsagenturen registriert. Damit sank die Zahl der Arbeitslosen im Monatsverlauf um rund 500.

Der Innenstadt-Wettbewerb „Ab in die Mitte! Die City-Offensive Sachsen“ ist zum 20. Mal gestartet und steht in diesem Jahr unter dem Motto „20 Jahre ‚Ab in die Mitte!‘: Netzwerke stärken – Transformation gestalten“. Zusammen mit Partnern aus der Privatwirtschaft sucht der Freistaat Sachsen wieder Ideen und Konzepte, die der städtebaulichen Erneuerung neue Impulse verleihen. Grundidee des Wettbewerbs ist es, mehr Leben und damit auch mehr Besucher in die sächsischen Innenstädte und Ortszentren zu bringen.

Erneut stehen wie in den vorangegangenen zwei Jahren Preisgelder in Höhe von insgesamt 300.000 Euro zur Verfügung. Dem Sieger winken 60.000 Euro für die Umsetzung seines Vorhabens, den Zweitplatzierten 40.000 Euro (2 x) und den Drittplatzierten 20.000 Euro (3 x). Darüber hinaus werden mehrere themen- und sachbezogene Preise vergeben. Erstmals lobt der simul+InnovationHub vom Sächsischen Staatsministerium für Regionalentwicklung den mit 15.000 Euro dotierten Sonderpreis „Innovative Jugend“ aus. Weiterhin vergibt das Sächsische Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr den Sonderpreis „Einzelhandel“, für den ebenfalls 15.000 Euro bereitstehen.

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Im diesjährigen Ostergeschäft rechnet der Handelsverband Deutschland (HDE) mit einem Umsatz von 2,2 Milliarden Euro im Einzelhandel in Deutschland. Insgesamt planen nach einer vom HDE beauftragten, bevölkerungsrepräsentativen, aktuellen Umfrage unter knapp über 1.000 Verbraucherinnen und Verbrauchern mehr als 40 Prozent der Menschen hierzulande, gezielt Geld rund um das Osterfest auszugeben.

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Zum Auftakt der Tarifrunde im mitteldeutschen Einzelhandel macht der Handelsverband Mitteldeutschland deutlich, dass die Forderungen der Gewerkschaft aus Arbeitgebersicht völlig überzogen und nicht erfüllbar sind.

Der Verhandlungsführer der Arbeitgeberseite, Thomas Jäkel, reagierte mit Unverständnis auf den Forderungsbeschluss von ver.di: „Die pauschale Forderung nach einer Anhebung der tariflichen Entgelte um 2,50 Euro pro Arbeitsstunde ist für die Einzelhandelsunternehmen viel zu hoch. Bei einer Vollzeittätigkeit im Einzelhandel mit 165 Stunden pro Monat wäre dies beim wichtigen Verkäufereckgehalt eine Steigerung um 412,50 Euro im Monat, was ein Plus von fast 15 Prozent bedeuten würde. In den unteren Entgeltgruppen läge die prozentuale Erhöhung in der Spitze sogar bei mehr als 21 Prozent. Auch wenn die Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber zugunsten der Beschäftigten an einer schnellen Lösung der Tarifrunde interessiert sind, ist streng darauf zu achten, dass Erhöhungen von den Unternehmen in der Branche am Ende noch wirtschaftlich verkraftet werden können.“

Die Rahmenbedingungen sind für den Einzelhandel weiter extrem ungünstig, die Konsumzurückhaltung ist deutlich zu spüren. In Handelsunternehmen muss zudem stetig investiert werden. Bau-, Transport-, Beschaffungs- und Energiekosten belasten die Händlerinnen und Händler indes überdurchschnittlich hoch. Dennoch ist der Einzelhandel in Mitteldeutschland bemüht, seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter weiterhin an einer Lohnentwicklung teilhaben zu lassen. Dabei sind mit Blick auf andere Branchen unter Krisenbedingungen kluge Lösungen entwickelt worden, die es im Handel ebenfalls zu nutzen gilt. Gearbeitet wurde beispielsweise mit gestaffelten Erhöhungen und vor allem mit der Inflationsausgleichsprämie. Gerade Letztere ist ein wichtiges und von der Politik ausdrücklich empfohlenes Instrument.

„Durch einen überzogenen statt maßvollem Abschluss werden die Löhne und Gehälter nur die Preise weiter nach oben treiben und damit die Inflation anheizen. Damit werden die potenziellen Einkommenszuwächse wieder vernichtet. Die Sozialpartner sollten daher von der Politik empfohlene Instrumente, wie die Inflationsausgleichsprämie, nutzen, um die Inflation zu bremsen. Es ist bedauerlich, dass sich in der Forderung der Gewerkschaft davon nichts findet und die Forderung eher konfrontativ als lösungsorientiert daherkommt. Im Interesse einer schnellen Lösung ist in den Verhandlungen viel Flexibilität und vor allem Realitätssinn erforderlich und wünschenswert. Außerdem gilt zu beachten, dass die Tarifpolitik nicht allein verantwortlich ist, die Folgen der drohenden Geldentwertung zu beseitigen“, so Thomas Jäkel abschließend.

Der HVS-Kooperationspartner SIGNAL IDUNA gibt mit seiner betrieblichen Krankenversicherung Händlerinnen und Händlern im Wettbewerb um qualifizierte Fachkräfte einen starken Trumpf in die Hand. Lesen Sie hierzu ein Interview mit Christoph Lockemann, Zielgruppendirektor der SIGNAL IDUNA Gruppe.

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