Impulse für Städte

Was wäre eine Stadt ohne den Handel? Kaum vorstellbar, auch wenn Handel ohne Stadt heute bekanntlich schon funktioniert. Obwohl die Urbanisierung weiter zunimmt und immer mehr Menschen in der Stadt wohnen möchten, weil dort Arbeitsplätze und Infrastruktur zur Verfügung stehen, haben es Ladengeschäfte schwerer, tragfähig zu bleiben. Nicht nur in Klein- und Mittelzentren gibt es zunehmende Leerstände. Konzepte für die Entwicklung einzelner Quartiere werden notwendig, um diesem Trend entgegenzuwirken und eine lebendige Stadt zu erhalten. Dabei müssen alle Stakeholder mitwirken: angefangen von der Verwaltung über die Immobilieneigentümer, Handel und Gastronomie bis hin zur Kreativwirtschaft und Kultur. Wie also kann die Zukunft aussehen? Was können Städte und Gemeinden tun, um attraktiv zu bleiben?

Die Herausforderungen des Strukturwandels in den Innenstädten können nicht allein von der Politik und Verwaltung und auch nicht nur von Unternehmern und Immobilienbesitzern gelöst werden. Es bedarf eines breiten gesellschaftlichen Engagements und Konsens. Es braucht dazu auch die ortsansässigen Vereine und Initiativen, die oftmals über viel Fantasie, Ortskenntnis und Manpower verfügen, um einzigartige, kreative Akzente zur Belebung zu setzen. Public Private Partnership heißt das Zauberwort: das Zusammenwirken von öffentlichen und verschiedensten privaten Gruppierungen zum Wohle der Gemeinschaft.