News-Übersicht Januar 2026

Das neue Jahr 2026 startet für den Einzelhandel angespannt. Weiter steigende Kosten und eine zurückhaltende Nachfrage bestimmen das Handelsbild. Der im vergangenen Jahr ausgebliebene wirtschaftliche Aufschwung und die noch immer verhaltene Verbraucherstimmung sorgen laut Handelsverband Deutschland (HDE) für Unsicherheit in der Branche. Für das neue Jahr fordert der Handel von der Bundesregierung klare Weichenstellungen für eine spürbare wirtschaftspolitische Wende.

„Das Jahr 2026 muss ein Jahr der Reformen werden. Die Bundesregierung hat die richtigen Themen bereits auf der Agenda. Jetzt geht es um die mutige und entschlossene Umsetzung, damit die angekündigten Entlastungen rasch in den Unternehmen und in den Haushalten ankommen“, so HDE-Präsident Alexander von Preen. Im Einzelhandel überwiege nach dem Jahreswechsel die Enttäuschung, sowohl mit Blick auf das zurückliegende Weihnachtsgeschäft als auch auf die ersten Monate der neuen Bundesregierung. „Der Regierungswechsel hat leider nur kurz für eine Aufbruchsstimmung gesorgt. Heute ist davon nichts mehr zu spüren. Es fehlen überzeugende Antworten auf die gesamtwirtschaftlichen Herausforderungen“, so von Preen.

Der HDE warnt davor, Strukturreformen wie den Bürokratieabbau aus dem Blick zu verlieren. „Der Handel setzt darauf, dass die Bundesregierung wie versprochen bürokratische Hürden abbaut. Die Händlerinnen und Händler sollten sich wieder auf ihre eigentlichen Aufgaben konzentrieren können. Dafür brauchen sie Entlastungen“, betont von Preen. Ein Beitrag zum Bürokratieabbau und zur Stärkung der Tarifbindung wäre etwa, das Entgelttransparenzgesetz so umzusetzen, dass tarifgebundene und tarifanwendende Unternehmen von der Dokumentationspflicht befreit werden. „Das wäre ein echter Schritt, die Sozialpartnerschaft zu stärken“, so von Preen.

Auch unter den Verbrauchern müsse die Bundesregierung für Zuversicht sorgen. „Schaut man auf die Verbraucherstimmung in Deutschland, war 2025 ein verlorenes Jahr. Sie lag zuletzt auf dem unbefriedigenden Niveau, auf dem sie in das vergangene Jahr gestartet ist. Das ist besorgniserregend“, warnt von Preen. Hier müsse die Bundesregierung im Jahr 2026 ansetzen und Wirtschaft sowie Verbrauchern mit klaren Signalen zeigen, dass auf sie Verlass ist.

Der REWE Markt von Lucas Musculus in der Franzosenallee in Leipzig-Probstheida wurde erneut mit dem Qualitätszeichen „Generationenfreundliches Einkaufen“ vom Handelsverband Sachsen ausgezeichnet. Der junge und engagierte Kaufmann setzt sich nicht nur für hervorragende Einkaufserlebnisse, sondern auch für die lokale Gemeinschaft ein, indem er unter anderen den Fußballverein 1.FC Lokomotive Leipzig sowie die Grundschule in Probstheida unterstützt.
Besonders hervorzuheben ist das neu gebaute Green Building Konzept, das umweltfreundlich gestaltet ist und eine Salatbar, eine Frische-Theke sowie ein eigenes Bistro umfasst. Ein praktischer Abholservice ergänzt das Angebot. Die breiten Gänge und niedrigen Regale sorgen für eine übersichtliche, moderne und helle Einkaufsatmosphäre, die das Einkaufserlebnis angenehm macht. Zudem wird Barrierefreiheit großgeschrieben: Eine rollstuhlgerechte Kundentoilette mit Wickeltisch bietet zusätzlichen Komfort für Familien und Senioren. Lucas Musculus schafft somit einen Ort, an dem generationsübergreifendes Einkaufen möglich ist.

Mit Stolz und Freude nahm Marktinhaber Lucas Musculus die Urkunde von Kerstin Berge vom Handelsverband Sachsen entgegen.

Lassen auch Sie sich für Ihr Engagement für generationenfreundliches Einkaufen auszeichnen - über das nachstehende GFE-Logo gelangen Sie direkt zum Antrag.