Die Konsumlaune verschlechtert sich im Oktober 2026 deutlich, nachdem sich in den Vormonaten ein leichter, positiver Trend zeigte. Damit bleibt die Stimmung schwach und liegt deutlich unter dem Vorjahresniveau. Das macht das aktuelle Konsumbarometer des Handelsverbandes Deutschland (HDE) deutlich. Eine Belebung des privaten Konsums zeigt sich aktuell nicht – trotz der Verbesserung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung.
Der Rückgang des Konsumbarometers im Oktober 2026 dämpft die Hoffnung, dass zumindest im letzten Quartal ein Aufschwung der Verbraucherstimmung einsetzen könnte. Damit trüben sich auch die Erwartungen für das Weihnachtsgeschäft etwas ein. Über das gesamte bisherige Jahr ist die Konsumlaune schwach. Vor allem die negative Entwicklung der Anschaffungsneigung der Verbraucherinnen und Verbraucher dämpft die Aussichten. Der aktuelle Wert liegt deutlich unter dem Vorjahreswert. Auch die Einkommenserwartungen haben sich spürbar verschlechtert. Immerhin positiv ist der Blick auf die Sparneigung: Die Befragten planen für die weiteren Wochen, ihre Sparneigung nicht weiter zu erhöhen.
Auch die Konjunkturerwartungen sinken im Vergleich zum Vormonat, obwohl Wirtschaftsforschungsinstitute sowie Unternehmen aktuell etwas positiver auf die weitere konjunkturelle Entwicklung blicken. Die Verbraucherinnen und Verbraucher gehen ebenfalls von einem Rückgang bei ihrem verfügbaren Einkommen aus. Die zuletzt gestiegenen Energiepreise sowie die hohen Spritpreise belasten die Konsumenten und hemmen die Konsumstimmung. Die Verbraucherinnen und Verbraucher erwarten zudem weiterhin eine steigende Inflationsrate.
Der Handelsverband Textil Schuhe Lederwaren (BTE) ist von seinen Mitgliedern, den Handelsverbänden in den Ländern, sowie vom Handelsverband Deutschland (HDE) beauftragt worden, künftig die Facharbeit für den Einzelhandel mit Sportartikeln zu leisten. Damit reagiert die Handelsorganisation auf die bereits seit längerer Zeit erkennbare Verschmelzung der Handelslandschaft in den Bereichen Fashion, Schuhe und Sport sowie auch in einigen Bereichen mit Lederwaren. Die Sportfacharbeit wurde bislang vom Verband Deutscher Sportfachhandel, VDS e. V. als separater Fachverband betrieben.
Vom 5. bis 9. Oktober 2026 findet eine länderübergreifende Präventionswoche zu den Phänomenen Taschendiebstahl und Diebstahl in Lebensmittelgeschäften statt. Die durch das Land Berlin initiierte Aktion wird von mehreren Bundesländern unterstützt. Die Polizei Sachsen möchte sich an der Aktionswoche gern mit einer Plakataktion in sächsischen Lebensmittelmärkten beteiligen.
Hierfür stehen eigens für den Einsatz im Einzelhandel gestaltete Präventionsplakate „Vorsicht Taschendiebe!“ als druckfähige Dateien zum Selbstausdruck in unterschiedlichen Formaten, die mit konkreten Verhaltenstipps für einen aufmerksamen und sicheren Umgang mit Wertsachen während des Einkaufs sensibilisieren, zur Verfügung.
Das Landeskriminalamt Sachsen würde sich freuen, möglichst viele Lebensmittelmärkte in Sachsen für eine Beteiligung zu gewinnen und durch einen zeitgleichen Aushang der Plakate während der Aktionswoche eine sachsenweite Sichtbarkeit zu erreichen.
Was für ein Tag am Internationalen Flughafen Dresden! Am Mittwoch kamen im Rahmen des jährlichen Branchentreffens des sächsischen Handels wieder zahlreiche Händlerinnen und Händler aus ganz Sachsen sowie Gäste aus der Politik, Verwaltung und Wirtschaft auf dem Flughafen Dresden zusammen.
Die politische Key-Note hielt an diesem Tag der Ministerpräsident des Freistaates Sachsen, Michael Kretschmer. Wirtschaftsminister Dirk Panter diskutierte auf dem Podium mit Kai Mielenz (VFO Elbe Flugzeugwerke) und Raik Brettschneider (CEO Infineon) über die Wirkungen von Investitionen im Freistaat Sachsen, über Wachstum, Transformation, Resilienz und Zukunftsmärkte.
In einem sehr interessanten Vortrag beleuchtete darüber hinaus die ausgewiesene Sicherheits- und Verteidigungsexpertin Dr. Claudia Major die aktuellen geopolitischen Krisen und wachsenden sicherheitspolitischen Herausforderungen sowie ihre Auswirkungen auf die Wirtschaft und den Alltag der Menschen, bevor die Themen „Gesundheit als Wirtschaftsfaktor“ und „Mitarbeiterpotenziale“ durch Dr. Stefan Knupfer (Vorsitzender des Vorstands AOK PLUS), Wilhelm Hürter (Geschäftsführer KOMPASS gGmbH) und Leo Steber (Market Manager IKEA Deutschland GmbH & Co. KG) näher in den Fokus der Betrachtung gerückt wurden.
Den Abschluss des Branchentages bildete der ehemalige TOP-Bundesligaschiedsrichter Deniz Aytekin, der in seinem begeisternden und humorvollen Vortrag sowohl die Parallelen zwischen verschiedenen Entscheidungssituationen im Fußball und im Unternehmen als auch wirkungsvolle, erprobte und wissenschaftlich gestützte Techniken und Strategien beleuchtete, um in stressigen Situationen den Überblick zu behalten.
Zwischen den Vorträgen blieb Zeit für Networking, für den Austausch mit den Ausstellern und für viele persönliche Begegnungen.
Wir möchten uns an dieser Stelle noch einmal ganz herzlich bei unseren Sponsoren und Partnern sowie allen Mitwirkenden bedanken, die zum Gelingen unserer Veranstaltung beigetragen haben.
Einige erste Impressionen von der diesjährigen Veranstaltung finden Sie hier.
In der dritten Verhandlungsrunde im mitteldeutschen Einzelhandel haben sich die Arbeitgeber- und Arbeitnehmervertreter am 28. September 2026 in Landsberg auf einen Tarifabschluss verständigt.
Nach eingangs völlig überzogener Forderungen und Erwartungen der Gewerkschaft und äußerst schwierigen Verhandlungen haben sich die Tarifparteien auf einen Kompromiss verständigt, der die Arbeitgeber in diesen wirtschaftlich angespannten Zeiten mit Konsumzurückhaltung und stetig steigendem Kostendruck vor große Herausforderungen stellt. Die Tarifeinigung gewährt den Unternehmen nunmehr jedoch für 25 Monate Planungssicherheit und schreibt eine verlässliche Entgeltentwicklung für die Beschäftigten fort.
Das Tarifergebnis für den Einzelhandel in Mitteldeutschland gestaltet sich in den Eckpunkten wie folgt:
In den unteren Entgeltgruppen führen der gesetzliche Mindestlohn und tarifliche Untergrenzen teilweise zu stärkeren Anhebungen. Die Ausbildungsvergütungen wurden jeweils zum 1. September angepasst.

Die neue Ausgabe des HVS-Branchenmagazins „Schaufenster Handel“ steht bereit. Mit prägenden Köpfen und interessanten Geschichten sowie aktuellen Informationen des Verbandes für seine Mitglieder.
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Nach einer leichten Verschlechterung der Konsumlaune im August erholt sie sich im September 2026 wieder. Die Stimmung bleibt jedoch insgesamt schwach. Das Konsumbarometer ist seit Jahresbeginn gesunken und liegt auch unter dem Vorjahresniveau. Das macht das aktuelle Konsumbarometer des Handelsverbandes Deutschland (HDE) deutlich. Eine spürbare Belebung des privaten Konsums zeigt sich aktuell nicht. Die geopolitische Lage ist weiterhin unruhig und eine durchgreifende Besserung ist nicht absehbar.
Immerhin sinkt das HDE-Konsumbarometer nicht weiter. Damit bleibt die Hoffnung erhalten, dass die Konsumstimmung zumindest im letzten Quartal des Jahres eine positive Entwicklung nehmen könnte. Gegenüber dem Vorjahr ist die Stimmung aber weiterhin eingetrübt. Insgesamt ist die Entwicklung der Verbraucherstimmung in diesem Jahr schwach. Ein Lichtblick ist die leichte Verbesserung bei der Anschaffungsneigung der Verbraucherinnen und Verbraucher. Der Septemberwert befindet sich auf einem vergleichbaren Niveau zum Vorjahr. Zudem zeigt sich aktuell eine Verschiebung vom Sparen zum Konsum.
Auch die konjunkturelle Entwicklung bewerten die Verbraucherinnen und Verbraucher etwas optimistischer als im Vormonat. Allerdings liegt der Wert weiterhin unter dem Niveau des entsprechenden Vorjahresmonats. Mit Blick auf die Einkommenserwartung zeigt sich keine nennenswerte Veränderung zum Vormonat. Zudem erwarten die Verbraucherinnen und Verbraucher weiterhin eine steigende Inflationsrate.
Nach einer Analyse des Vergleichsportals Verivox hat Deutschland in der G20-Gruppe führender Industrie- und Schwellenländer die höchsten Strompreise. Der Handelsverband Deutschland (HDE) fordert deshalb eine rasche Senkung der Stromsteuer für alle.
Nach der Untersuchung ist der Strom in Deutschland mit 35,6 Cent pro Kilowattstunde am teuersten, gefolgt von Italien (34,5 Cent) und Großbritannien (32,4 Cent). Dabei ist der Abstand zu Frankreich (23,3 Cent) und den USA (18,3 Cent) deutlich.
„Die Zahlen zeigen anschaulich, dass die Stromkosten hierzulande viel zu hoch sind. Die Bundesregierung hat im Koalitionsvertrag eine Senkung der Stromsteuer für alle versprochen. Es wird Zeit, dieses Versprechen einzulösen – und zwar noch in diesem Jahr. Hier geht es um Glaubwürdigkeit, aber auch um Entlastungen für die Verbraucherinnen und Verbraucher sowie die Handelsunternehmen. Die Konsumstimmung braucht solch positive Signale, die Wirtschaft ist in schwerem Fahrwasser“, so HDE Präsident Alexander von Preen. Die hohe Steuer- und Abgabenlast sieht der HDE als einen entscheidenden Faktor für die hohen Strompreise in Deutschland. „Strom muss für alle bezahlbar sein. Die Bundesregierung hat mit den staatlichen Steuern und Abgaben einen wichtigen Schlüssel in der Hand, die Preise nach unten zu drücken. Wir müssen alles dafür tun, um den Wirtschaftsstandort Deutschland wieder konkurrenzfähig zu machen und den Konsum nachhaltig anzukurbeln. Das wäre in der anhaltend schwierigen wirtschaftlichen Lage enorm wichtig. Die Politik muss jetzt handeln“, so von Preen.