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Wie sieht die Zukunft des Handels aus?

Diese Frage treibt die Branche nach wie vor um. Hinzu kommen neue Herausforderungen wie die Inflation und explodierende Energiekosten. Die gute Nachricht lautet: Die Branche ist innovativ. Permanent reagieren stationäre Händlerinnen und Händler ebenso wie Onlineplayer, Start-ups und Dienstleister auf herausfordernde Zeiten mit zukunftsorientierten, digitalen und nachhaltigen Lösungen. Einige entwickeln ihr bestehendes Geschäftsmodell weiter, während andere neue Strategien erproben. Vielen Akteuren gelingt dabei die Verzahnung von Offline- und Onlinehandel immer besser, womit sie sich selbst, aber auch den vielerorts gefährdeten Innenstädten neue Perspektiven geben.

Angesichts der aktuellen Energiekrise macht die Klimaschutzoffensive des Handels mit einer Plakataktion auf Energiesparmaßnahmen im Einzelhandel aufmerksam. Händlerinnen und Händlern werden Plakate zur Verfügung gestellt, die auf reduzierte Beleuchtung bei Nacht und den Grund für nicht permanent offenstehende Geschäftstüren hinweisen. Der Handelsverband Deutschland (HDE) sieht in dieser Initiative einen wertvollen Beitrag zur transparenten Kommunikation von Energiesparmaßnahmen im Einzelhandel.

Mit Blick auf die aktuell mehr als 3,1 Millionen im Einzelhandel in Deutschland beschäftigten Menschen hebt der Handelsverband Deutschland (HDE) die trotz Corona-Pandemie und schwierigen wirtschaftlichen Gesamtumfeldes stabile Beschäftigungsstatistik in der Branche hervor. Der HDE bewertet die Beschäftigungssituation in der Branche weiterhin als bemerkenswert gut, weist aber gleichzeitig auf Herausforderungen bei der Fachkräftesicherung hin.

Mehr als drei Millionen Menschen sind im Einzelhandel beschäftigt. Egal ob im Verkauf, in der Logistik, in den Geschäften vor Ort oder im Online-Handel: die Branche ist vielfältig und bietet abwechslungsreiche und spannende Arbeitsplätze. Dieser großen Branche mit ihren vielen Beschäftigten ein Gesicht zu geben, das ist das Ziel des in diesem Jahr bereits zum zwölften Mal ausgeschriebenen Wettbewerbs "Gesicht des Handels".

Dabei kürt eine Jury aus Branchenexperten die beste Bewerbung aus dem Kreise der Angestellten und Auszubildenden von Handelsunternehmen in Deutschland. Die Verleihung des Titels erfolgt dann im Rahmen des Handelskongresses Deutschland (www.handelskongress.org), der am 16. und 17. November 2022 stattfindet. Als Preis winken dem Gesicht des Handels und einer Begleitperson eine Reise nach Berlin inklusive zweier Karten für den Handelskongress, sowie zwei Hotelübernachtungen und 1.000 Euro Taschengeld. Es warten Blicke hinter die Kulissen der Veranstaltung und spannende Begegnungen in der Hauptstadt.

Wer das Gesicht des Handels 2022 werden möchte, kann sich bis zum 1. Oktober 2022 über untenstehendes Online-Formular bewerben. Inhaber und Unternehmenseigentümer sind von der Teilnahme ausgeschlossen.

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Nachdem am Montag die Festlegung der Gasumlage auf 2,419 Cent pro Kilowattstunde bekanntgegeben wurde, warnt der Handelsverband Deutschland (HDE) vor einer Überlastung der Wirtschaft und der privaten Haushalte. Der HDE fordert, dass weitere Kostenexplosionen bei den Energiekosten beispielsweise durch die Absenkung der Stromsteuer auf das europäisch zulässige Minimum abgefedert werden.

„Den Einzelhandel trifft die Gasumlage gleich doppelt. Zum einen müssen die Unternehmen Mehrausgaben stemmen und zum anderen hat die Kundschaft weniger Geld zur Verfügung“, so HDE-Hauptgeschäftsführer Stefan Genth. Mit der Festlegung der Gasumlage bewege sich die Bundesregierung daher auf einem schmalen Grat. Die Bundesregierung müsse aufpassen, dass sie niemanden überlaste und schweren wirtschaftlichen Schaden zulasse. Deshalb dürfe die Gasumlage nicht höher sein als für den Fortbestand der Energieunternehmen unbedingt notwendig. „Da darf nicht noch mehr kommen. Der Einzelhandel braucht dringend ein Belastungsmoratorium“, so Genth weiter. Um weitere Energiekostenexplosionen abzufedern, müsse die Stromsteuer zumindest vorübergehend auf das europäisch zulässige Minimum abgesenkt werden. "Wichtig ist auch, den EU-weit gemeinsamen Einkauf von Gas konsequent voranzutreiben. Hier besteht erhebliches Potenzial für Kostensenkungen“, betont Genth.

Die Gasumlage gilt ab dem 1. Oktober 2022 und soll für eineinhalb Jahre erhoben werden, also bis Ende März 2024. Mit der Umlage sollen die Gasversorger unterstützt werden. Auf Unternehmen und private Haushalte werden ab Oktober erhebliche Mehrkosten zukommen. Bereits in den vergangenen Wochen hatte der HDE mehr Entgegenkommen von der Politik gefordert und auf die angespannte Lage im Einzelhandel hingewiesen. „Viele Händlerinnen und Händler können pandemiebedingt nicht mehr auf Eigenkapital zurückgreifen und daher die steigenden Energiekosten nicht ohne Weiteres allein abfangen“, so Genth. Der Einzelhandel sei in dieser Energiekrise nicht nur auf die Versorgungssicherheit mit Energie angewiesen, sondern auch auf Kostensicherheit.

Verbraucher in Deutschland kaufen noch immer nachhaltig ein – Inflation und drohender Energiekrise zum Trotz. Dennoch lassen sich Veränderungen im Verbraucherverhalten feststellen, insbesondere im Lebensmittelbereich. Dies zeigt der neue Nachhaltigkeitsindex von GfK.

-Ein Auszug aus dem Handelsjournal -

Logo Klimaschutzoffensive des Handels

In Zusammenarbeit mit der Klimaschutzoffensive des Handels wurde eine Checkliste mit Energiespartipps entworfen.

Diese und viele weitere Informationen rund um die Themen Klima und Energie finden sie hier.

Die bekannte Unternehmerin und Investorin Judith Williams teilt ihre Erfolgsgeheimnisse bei Quickstart Online. Das Programm ist ein unabhängiges Wissensportal für E-Commerce, das Amazon gemeinsam mit dem Handelsverband Deutschland (HDE) und der Pro-Bono-Initiative „Händler helfen Händlern“ kleinen und mittleren Unternehmen sowie Gründer kostenlos zur Verfügung stellt.