News-Übersicht 2024

Direkt an der Bundesstraße in Geithain liegt der Edeka Markt von Kay Nagler. Mit großer Leidenschaft richtete der Kaufmann das Konzept seines Marktes konsequent darauf aus, eine angenehme Einkaufsatmosphäre zu schaffen. Unterstützt wird er dabei von einem hervorragenden Team, welches freundlich und kompetent auf jeden Kunden eingeht. Die Begleitung zur Ware ist hier selbstverständlich. Breite Gänge, ein ausgebauter Zugang zum Geschäft, angenehme Beleuchtung und dezente Hintergrundmusik umschmeicheln dabei das Herzstück des Marktes: die Obst- und Gemüseabteilung, wo man unter einem beleuchteten floralen Himmel frisches Obst und Gemüse finden kann. Herr Nagler (Links im Bild) nahm mit großer Freude von Jörg Vulturius vom Handelsverband Sachsen die Urkunde entgegen.

 

Gestern wurde im Rahmen der Future Sax Innovationskonferenz 2024 #IK24 der sächsische Gründerpreis verliehen. Auch der Handelsverband Sachsen e. V. war vor Ort im Gespräch mit Finanzierungspartnern, Vertretern der sächsischen Staatsregierung sowie mit vielen innovativen Start-Ups. Neben spannenden Entwicklungen aus den Bereichen Life Science, Chemie, Werkstofftechnik oder Mobilität gab es auch interessante Unternehmen mit Handelsbezug. So gewann mit 45 Minuten ein Gründerteam aus ehemaligen Lehrkräften, das eine Plattform inkl. Onlineshop für Unterrichtsmaterial (1 Stunde Unterricht) entwickelt haben. Immer mehr Schulen haben zu wenig Lehrkräfte um alle Unterrichtsstunden fachgerecht abdecken zu können. Hier setzt 45 Minuten an, in dem sie Unterrichtsstunden zur Verfügung stellen und das geht so: Lehrer, die Material einreichen um eine Unterrichtsstunde zu füllen, erhalten im Gegenzug kostenfreien Zugriff auf alle anderen Einreichungen. Alle anderen können entweder ein Abonnement abschließen oder einzelne Stunden über den Onlineshop erwerben. Dadurch haben auch Vertretungslehrer die Möglichkeit fachlich hochwertigen Unterreicht anzubieten, auch von Fächern außerhalb deren Kernkompetenz. In der Folge sollen Ausfallstunden reduziert werden.

Wir gratulieren dem Team von 45 Minuten zum Publikumspreis 2024!

Der Handelsverband Deutschland (HDE) bewertet die Bestrebungen der Bundesregierung, die Innenstädte multifunktionaler zu machen, positiv. Jüngst wurde ein Referentenentwurf des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz (BMUV) veröffentlicht, der durch Änderungen der Technischen Anleitung zum Schutz gegen Lärm (TA Lärm) ein enges Miteinander von Gewerbe und Wohnen in den Stadtzentren ermöglichen soll.

„Damit Frequenzbringer wie der Einzelhandel weiterhin ihren Beitrag zur Belebung unserer Innenstädte leisten können, darf das innerstädtische Gewerbe nicht eingeschränkt werden“, so HDE-Hauptgeschäftsführer Stefan Genth. Die TA Lärm müsse auf die besondere Situation in den Innenstädten abgestimmt werden, um Interessenkonflikte etwa zwischen Anwohnern und innerstädtischer Wirtschaft zu vermeiden. „Das Ziel muss sein, dass die Lärmvorschriften das Nebeneinander unterschiedlicher Funktionen fördern“, betont Genth. Bislang sei beispielsweise das Wohnen in den Zentren nur in Ausnahmefällen und unter Berücksichtigung besonderer Schutzmaßnahmen zulässig. „In Kerngebieten bestehende Gewerbebetriebe dürfen nicht durch heranrückende Wohnbebauung beeinträchtigt werden. Das ist verbindlich festzulegen“, so Genth weiter.

Für den Erhalt der Innenstädte ist laut HDE die Schaffung von Rahmenbedingungen notwendig, die die frequenzfördernde Konzentration hochrangig zentraler Funktionen unterstützt. „Dem Einzelhandel kommt als Anziehungspunkt für den Innenstadtbesuch eine herausragende Rolle zu. Die Bedeutung der Branche für die Zentren muss auch in der Gestaltung der Lärmvorschriften berücksichtigt werden“, so Genth. Neu zu bestimmen sei etwa der Messpunkt der Lärmbelastung. Auch eine Anpassung der Obergrenzen für Verkehrs- und Gewerbelärm sei zu prüfen.

Die vom Bundesumweltministerium vorgelegten einzuhaltenden Messwerte sind laut HDE jedoch nicht geeignet, um ein Miteinander von Wohnen und innerstädtischem Gewerbe zu ermöglichen. Sie würden das Gewerbe in den Innenstädten zu stark einschränken. „Die Warenanlieferung und auch Flächen der Außengastronomie haben bekannte Immissionswerte. Zudem wird in den Innenstädten auch gefeiert und es finden die traditionellen Weihnachtsmärkte statt. Das ist die Messlatte,“ so Genth weiter. Innerstädtisches Wohnen könne nur ermöglicht werden, wenn es ohne Einschränkung der Frequenzbringer einhergehe.

Die Bürgschaftsbank Sachsen (BBS) ruft wieder zur Bewerbung für den Sächsischen Meilenstein, den Preis für erfolgreiche Unternehmensnachfolge, auf.

Zum Start der Fußballeuropameisterschaft gibt es zahlreiche Events und Aktionen, viele davon werden von Händlern organisiert und durch den Handel unterstützt.

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Mit dem Programm "Regionales Wachstum" unterstützt der Freistaat Investitionsvorhaben kleinerer und mittlerer Unternehmen. Die Förderung erfolgt mit Landesmitteln und in den sächsischen Strukturwandelregionen mit EU-Mitteln aus dem Fonds für einen gerechten Übergang (Just Transition Fund – JTF). Um das Zuwendungsverfahren zu verschlanken, will das sächsische Wirtschaftsministerium (SMWA) die Richtlinie nunmehr anpassen. Das sächsische Kabinett hat dafür in seiner heutigen Sitzung grünes Licht gegeben. Die überarbeitete Richtlinie soll am 28. Juni 2024 in Kraft treten.

"Bei den Zuwendungsvoraussetzungen, Fragen der Nachweisführung sowie den Bewilligungszeiträumen haben wir noch Spielräume für mehr Flexibilisierungen gesehen. Diese nutzen wir gern, um aussichtsreiche Investitionsvorhaben zu ermöglichen und damit die Wettbewerbschancen unseres sächsischen Mittelstands weiter zu verbessern.", so Sachsens Wirtschaftsminister Martin Dulig.

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Der Nah und Frisch Markt in Hartha und der dazugehörige Getränkemarkt haben erfolgreich das umfangreiche Zertifizierungsverfahren mit 63 bundeseinheitlichen Prüfungskriterien durchlaufen und eine ausgezeichnete Quote erreicht.

Die beiden Seniorinnen Elsa Jankowski (links) und Erika Erbert (rechts) freuen sich, dass der beliebte Einkaufsmarkt im Zentrum der Stadt Hartha von nun an das Qualitätszeichen "Ausgezeichnet Generationenfreundlich" trägt und Einkaufen wieder Spaß macht.

In Anwesenheit von Bürgermeister Kunze nahm die Inhaberin Susan Reichel überglücklich das begehrte Zertifikat durch Herrn Vulturius vom Handelsverband Sachsen entgegen.

Unser diesjähriger Wirtschaftspolitischer Empfang im Löwensaal in Dresden stand ganz im Zeichen der sächsischen Landtagswahl am 1. September 2024 und der Erwartungen des Einzelhandels an die Landespolitik.

Wie das aktuelle Konsumbarometer des Handelsverbandes Deutschland (HDE) zeigt, reißt der monatelange Aufwärtstrend der Verbraucherstimmung auch im Juni nicht ab. Der Index steigt bereits zum fünften Mal in Folge und klettert damit auf den höchsten Stand seit August 2021. Dass es mit der Konsumstimmung bergauf geht, deutet auf eine mittelfristige Erholung des privaten Konsums hin.

In den kommenden Wochen planen die Verbraucherinnen und Verbraucher mit Blick auf ihre Ausgaben eine Verschiebung vom Sparen hin zum Konsum. Ihre Anschaffungsneigung steigt im Vergleich zum Vormonat, während keine Ausweitung der Sparanstrengungen geplant ist. Diese Entwicklung kann die Grundlage für eine mögliche Erholung des privaten Konsums im weiteren Jahresverlauf sein. Im ersten Quartal schwächelte der private Konsum noch angesichts einer hohen Sparquote.

Von zunehmendem Optimismus ist auch die Einschätzung der konjunkturellen Entwicklung geprägt. Die Konjunkturerwartungen der Verbraucherinnen und Verbraucher steigen im Vergleich zum Vormonat und erreichen den höchsten Stand seit Anfang 2022. Bei den Einkommenserwartungen der Verbraucher ist ebenfalls ein Anstieg zu beobachten, allerdings nur ein geringer. Sie scheinen somit nicht damit zu rechnen, dass die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in gleichem Maße ihre eigene Einkommenssituation verbessert.

Das HDE-Konsumbarometer verzeichnet im Juni einen ähnlich deutlichen Zuwachs wie schon im Vormonat und legt damit den fünften Monat in Folge zu. Dass der positive Trend bei der Verbraucherstimmung in Deutschland inzwischen seit einigen Monaten anhält, macht Hoffnung auf eine Erholung des privaten Konsums und schließlich der gesamtwirtschaftlichen Lage. Im ersten Halbjahr 2024 ist allerdings nur von einer verhaltenen konjunkturellen Verbesserung auszugehen.

Das jeweils am ersten Montag eines Monats erscheinende HDE-Konsumbarometer basiert auf einer monatlichen Umfrage unter 1.600 Personen zur Anschaffungsneigung, Sparneigung, finanziellen Situation und zu anderen konsumrelevanten Faktoren. Das Konsumbarometer, das vom Handelsblatt Research Institute (HRI) im Auftrag des HDE erstellt wird, hat eine Indikatorfunktion für den privaten Konsum. Es bildet nicht das aktuelle Verbraucherverhalten ab, sondern die erwartete Stimmung in den kommenden drei Monaten.

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Mit Einführung der Förderrichtlinie für die nachhaltige Nutzung von Elektro- und Elektronikgeräten durch Reparatur können Verbraucherinnen und Verbraucher mit Hauptwohnsitz in Sachsen bereits seit Oktober 2023 einen staatlichen Zuschuss für Reparaturen von defekten Elektro- und Elektronikgeräten vom Freistaat Sachsen erhalten.  

Seit Förderbeginn sind nach Angaben der Sächsischen Aufbaubank (SAB) bereits 9.250 Anträge auf den sog. Reparaturbonus bewilligt und rund 984.000 Euro ausgezahlt worden. Aufgrund dessen drohte bereits ein halbes Jahr nach Beginn des Förderprogramms wegen der Ausschöpfung der vom Freistaat Sachsen bereitgestellten Fördermittel das Ende. Vor diesem Hintergrund hat der Sächsische Landtag in dieser Woche weitere 1,4 Millionen Euro für die Weiterführung des Förderprogramms freigegeben.  

Die Beantragung des sogenannten Reparaturbonus ist ausschließlich für den privaten Kunden möglich und knüpft an bestimmte Voraussetzungen (z. B. Rechnungsbetrag ab 75 Euro, Art des Geräts, Volljährigkeit). Die Förderung muss dabei vom Kunden selbst bei der SAB beantragt werden. Um den Reparaturbonus zu erhalten, ist die Reparatur zwingend von einem am Programm teilnehmenden Reparaturunternehmen durchzuführen. Im Rahmen dessen können Unternehmen sich als ein solches Reparaturunternehmen im Förderprogramm der SAB listen lassen. Bei Interesse an einer diesbezüglichen Listung gelangen Sie hier zur Anmeldung.  

Weitere Information zur Förderrichtlinie und deren konkrete Umsetzung finden Sie in den FAQ des Sächsischen Staatsministeriums für Energie, Klimaschutz, Umwelt und Landwirtschaft.