Vor dem Start der Tarifrunde im deutschen Einzelhandel in diesem Frühjahr warnt der Handelsverband Deutschland (HDE) vor zu hohen Gewerkschaftsforderungen und Jobverlusten in historisch herausfordernden Zeiten für die Branche.
„Die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen sind aktuell weiter insgesamt sehr schlecht, davon kann sich auch der Einzelhandel nicht abkoppeln. Steigende Arbeitskosten etwa durch zu hohe Tarifabschlüsse, erdrückende Bürokratie- und Regulierungslasten und weiter wachsende Sozialversicherungsabgaben sind in dieser schwierigen Lage ein regelrechter Giftcocktail, der massenhaft Arbeitsplätze im Einzelhandel gefährden kann“, so HDE-Tarifgeschäftsführer Steven Haarke. Der Handel stehe ausdrücklich zur Sozialpartnerschaft, die ein sehr hohes Gut sei. Positiv zu bewerten sei zudem der aktuelle Vorstoß von DGB-Chefin Yasmin Fahimi für ein „Bündnis für Arbeit und Innovation“ der Sozialpartner im Bundeskanzleramt. „Diese Initiative zeigt ganz deutlich, dass die Gewerkschaften die Dramatik der Lage für den Wirtschaftsstandort Deutschland inzwischen auch erkannt haben“, so Haarke.
Wichtig ist aus Sicht des HDE aber vor allem, dass alle Akteure auch die verfassungsrechtlich geschützte Tarifautonomie wieder mehr in den Fokus nehmen. „Die Steigerungen des gesetzlichen Mindestlohns fressen sich immer tiefer in die Tarifwerke hinein. Das wird zunehmend zu einer schweren Hypothek für die Tarifvertragswerke aller Branchen“, betont Haarke. Vor dem Start der diesjährigen Tarifrunden im Einzelhandel mit mehr als 3,1 Millionen Beschäftigten warne der HDE daher eindringlich davor, durch zu hohe gewerkschaftliche Lohn- und Gehaltsforderungen eine Erwartungshaltung bei den Beschäftigten zu erzeugen, die dem Realitätscheck am Ende nicht standhalte. Der letzte Tarifabschluss hat den Beschäftigten im Einzelhandel über die Laufzeit von 2023 bis 2025 insgesamt 14 Prozent Gehaltserhöhung eingebracht und damit nachweislich auch einen satten Reallohngewinn. „Damals haben wir hoch ins Regal gegriffen und das in extrem schwierigen Zeiten für die Branche“, so Haarke weiter. Diese Tariflohnsteigerung ist in Anbetracht der aktuellen Wirtschaftslage und der steigenden Kosten für viele Arbeitgeber im Handel kaum zu schultern. „Es besteht in diesem Jahr kaum noch Verteilungsspielraum, ansonsten drohen massenhaft Jobverluste in der Branche. Die Gewerkschaft ist nun in der Verantwortung, der Branche keinen irreversiblen Schaden zuzufügen“, so Haarke weiter.
Deutschland bewegt sich auf einen neuen Höchststand bei den Arbeitslosenzahlen zu. So waren im Dezember 2025 nach Angaben der Bundesagentur für Arbeit sogar wieder 2,9 Millionen Menschen in Deutschland arbeitslos. Auch im Einzelhandel waren die Beschäftigungszahlen erstmals wieder rückläufig. So hat die Branche seit 2022 nach einer aktuellen Sonderauswertung der Bundesagentur für Arbeit mehr als 60.000 sozialversicherungspflichtige Jobs verloren. „Das dürfte leider noch nicht das Ende der Fahnenstange sein“, so Haarke.
Die Tarifrunde im Einzelhandel beginnt im April 2026. In der Branche sind 3,1 Millionen Menschen beschäftigt. Die Tarifrunde ist damit eine der größten in Deutschland.
Kommunen und Wirtschaft im Freistaat Sachsen ziehen an einem Strang: In der Allianz für Sachsen fordern führende Organisationen von Wirtschaft und kommunaler Ebene die Sächsische Staatsregierung auf, zügig eine umfassende Reformagenda umzusetzen. Ziel ist es, die Wettbewerbsfähigkeit des Wirtschaftsstandorts Sachsen deutlich zu erhöhen und zugleich die Handlungsfähigkeit der Kommunen dauerhaft zu sichern.
Das hierzu erarbeitete Positionspapier benennt konkrete Maßnahmen unter anderem in den Bereichen Bürokratieabbau, Kommunalfinanzen, Fachkräftesicherung, Bildung, Infrastruktur, Digitalisierung und Energie. Zugleich lädt die Allianz Ministerpräsident Michael Kretschmer und das Kabinett zu einem verbindlichen Dialog über Umsetzung und Zeitplan ein.
Die Allianz für Sachsen, darunter die Vereinigung der sächsischen Wirtschaft (VSW) als Dachverband der Arbeitgeberverbände in Sachsen, versteht sich als konstruktiver und verlässlicher Partner der Staatsregierung. Sie ist bereit, Verantwortung zu übernehmen und aktiv an der Umsetzung der Reformen mitzuwirken.
Nachdem die Verbraucherstimmung im Dezember 2025 das Jahr mit dem tiefsten Stand seit einem Jahr beendet hat, beginnt das neue Jahr 2026 mit einer leichten Stimmungsaufhellung. Das zeigt das aktuelle Konsumbarometer des Handelsverbandes Deutschland (HDE). Demnach klettert der Index im Januar etwas. Die Stimmung der Verbraucherinnen und Verbraucher ist damit besser als vor einem Jahr. Die Kaufzurückhaltung bleibt jedoch bestehen.
Im Anschluss an das Weihnachtsgeschäft überwiegt zu Jahresbeginn die Kaufzurückhaltung bei den Verbraucherinnen und Verbrauchern. Ihre Anschaffungsneigung sinkt im Vergleich zum Vormonat, gleichzeitig steigt ihre Sparneigung. Es zeigt sich somit eine Verlagerung vom Konsumieren hin zum Sparen. In den kommenden Wochen scheinen die Verbraucher ein Finanzpolster aufbauen zu wollen, sodass kein größeres Wachstum beim privaten Konsum zu erwarten ist. Ablegen werden die Verbraucherinnen und Verbraucher ihre Zurückhaltung voraussichtlich erst, wenn sich die konjunkturellen Rahmenbedingungen deutlich verbessern.
Hoffnung macht daher, dass die Verbraucher etwas optimistischer auf die kommende Konjunkturentwicklung blicken. Ihre Konjunkturerwartungen hellen sich im Vergleich zum Vormonat auf und fallen sogar besser aus als vor einem Jahr. Positiv schauen die Verbraucherinnen und Verbraucher auch auf die weitere Entwicklung der eigenen Einkommenssituation. In finanzieller Hinsicht starten sie positiv in das neue Jahr. Das Jahr 2026 ist mit der Hoffnung auf einen wirtschaftlichen Aufschwung verbunden. Das zeigt sich auch in der Entwicklung der Verbraucherstimmung in Deutschland. Die Verbraucherinnen und Verbraucher sind insgesamt optimistischer als vor einem Jahr. Noch bestehen allerdings große Unsicherheiten, die zu einer anhaltenden Kaufzurückhaltung führen können. Daher ist die Bundesregierung gefragt, ihre politischen Vorhaben umzusetzen und für nachhaltiges Wachstum zu sorgen. Das ist die Voraussetzung für eine Erholung des privaten Konsums.
Das neue Jahr 2026 startet für den Einzelhandel angespannt. Weiter steigende Kosten und eine zurückhaltende Nachfrage bestimmen das Handelsbild. Der im vergangenen Jahr ausgebliebene wirtschaftliche Aufschwung und die noch immer verhaltene Verbraucherstimmung sorgen laut Handelsverband Deutschland (HDE) für Unsicherheit in der Branche. Für das neue Jahr fordert der Handel von der Bundesregierung klare Weichenstellungen für eine spürbare wirtschaftspolitische Wende.
„Das Jahr 2026 muss ein Jahr der Reformen werden. Die Bundesregierung hat die richtigen Themen bereits auf der Agenda. Jetzt geht es um die mutige und entschlossene Umsetzung, damit die angekündigten Entlastungen rasch in den Unternehmen und in den Haushalten ankommen“, so HDE-Präsident Alexander von Preen. Im Einzelhandel überwiege nach dem Jahreswechsel die Enttäuschung, sowohl mit Blick auf das zurückliegende Weihnachtsgeschäft als auch auf die ersten Monate der neuen Bundesregierung. „Der Regierungswechsel hat leider nur kurz für eine Aufbruchsstimmung gesorgt. Heute ist davon nichts mehr zu spüren. Es fehlen überzeugende Antworten auf die gesamtwirtschaftlichen Herausforderungen“, so von Preen.
Der HDE warnt davor, Strukturreformen wie den Bürokratieabbau aus dem Blick zu verlieren. „Der Handel setzt darauf, dass die Bundesregierung wie versprochen bürokratische Hürden abbaut. Die Händlerinnen und Händler sollten sich wieder auf ihre eigentlichen Aufgaben konzentrieren können. Dafür brauchen sie Entlastungen“, betont von Preen. Ein Beitrag zum Bürokratieabbau und zur Stärkung der Tarifbindung wäre etwa, das Entgelttransparenzgesetz so umzusetzen, dass tarifgebundene und tarifanwendende Unternehmen von der Dokumentationspflicht befreit werden. „Das wäre ein echter Schritt, die Sozialpartnerschaft zu stärken“, so von Preen.
Auch unter den Verbrauchern müsse die Bundesregierung für Zuversicht sorgen. „Schaut man auf die Verbraucherstimmung in Deutschland, war 2025 ein verlorenes Jahr. Sie lag zuletzt auf dem unbefriedigenden Niveau, auf dem sie in das vergangene Jahr gestartet ist. Das ist besorgniserregend“, warnt von Preen. Hier müsse die Bundesregierung im Jahr 2026 ansetzen und Wirtschaft sowie Verbrauchern mit klaren Signalen zeigen, dass auf sie Verlass ist.
Der REWE Markt von Lucas Musculus in der Franzosenallee in Leipzig-Probstheida wurde erneut mit dem Qualitätszeichen „Generationenfreundliches Einkaufen“ vom Handelsverband Sachsen ausgezeichnet. Der junge und engagierte Kaufmann setzt sich nicht nur für hervorragende Einkaufserlebnisse, sondern auch für die lokale Gemeinschaft ein, indem er unter anderen den Fußballverein 1.FC Lokomotive Leipzig sowie die Grundschule in Probstheida unterstützt.
Besonders hervorzuheben ist das neu gebaute Green Building Konzept, das umweltfreundlich gestaltet ist und eine Salatbar, eine Frische-Theke sowie ein eigenes Bistro umfasst. Ein praktischer Abholservice ergänzt das Angebot. Die breiten Gänge und niedrigen Regale sorgen für eine übersichtliche, moderne und helle Einkaufsatmosphäre, die das Einkaufserlebnis angenehm macht. Zudem wird Barrierefreiheit großgeschrieben: Eine rollstuhlgerechte Kundentoilette mit Wickeltisch bietet zusätzlichen Komfort für Familien und Senioren. Lucas Musculus schafft somit einen Ort, an dem generationsübergreifendes Einkaufen möglich ist.
Mit Stolz und Freude nahm Marktinhaber Lucas Musculus die Urkunde von Kerstin Berge vom Handelsverband Sachsen entgegen.
Lassen auch Sie sich für Ihr Engagement für generationenfreundliches Einkaufen auszeichnen - über das nachstehende GFE-Logo gelangen Sie direkt zum Antrag.
Der familiengeführte EDEKA Markt Rübsam in Chemnitz ist mehr als nur ein Supermarkt – er ist ein echter Treffpunkt für Groß und Klein. Hier erwarten Sie nicht nur freundliche und hilfsbereite Mitarbeiter, die Ihnen jederzeit mit Rat und Tat zur Seite stehen, sondern auch ein liebevoll eingerichtetes Spielhaus. Während die Eltern entspannt einkaufen, können die Kinder dort voller Freude miteinander spielen. Das Angebot des Marktes umfasst eine breite Palette regionaler Produkte, die täglich frisch zur Verfügung stehen, sowie eine Salatbar, die keine Wünsche offenlässt. Zusätzlich bietet EDEKA Rübsam einen praktischen Lieferservice an, der den Einkauf noch komfortabler gestaltet. Für die kleinen Details sorgt ein Einkaufswagen mit Lupe, der das Einkaufen für alle Altersgruppen erleichtert. Jörg Vulturius vom Handelsverband Sachsen (rechts im Bild) gratuliert Familie Rübsam und dem ganzen Team ganz herzlich zur wohlverdienten Auszeichnung.
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Nach einem bislang verhaltenen Weihnachtsgeschäft setzt der Handel nun auf den Schlussspurt in den Tagen vor dem Fest und hofft noch einmal auf eine Belebung.
Nach einer aktuellen Trendumfrage des Handelsverbandes Sachsen (HVS) verlief das Weihnachtsgeschäft für die Mehrheit der sächsischen Handelsunternehmen bislang enttäuschend, nur 25 Prozent der teilnehmenden Händler sind mit dem bisherigen Verlauf zufrieden.
„Die Umsätze und die Kundenfrequenzen im Einzelhandel sind bislang bei den meisten Einzelhandelsunternehmen hinter den Erwartungen geblieben“, teilt HVS-Hauptgeschäftsführer René Glaser mit. So sprechen 70 Prozent der Umfrageteilnehmer von Umsatzrückgängen und 62 Prozent von Frequenzverlusten im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Darüber hinaus agieren die Kunden nach den Angaben der Unternehmen in diesem Jahr äußerst preisbewusst und selektiv, Marken- und Loyalitätsbindung verlieren an Bedeutung.
Auffällig ist auch die große Anzahl derjenigen, die im Rahmen der Umfrage auf eine mehrheitlich negative Stimmung der Kunden, wirtschaftliche Unsicherheiten und das damit im Zusammenhang stehende gedämpfte Einkaufsverhalten verweisen. Der Handel benötigt jedoch stabile Rahmenbedingungen, Zuversicht und Optimismus. Diesbezüglich werden fehlende politische Reformen und Entlastungen sowie der wirtschaftliche Ausblick von den Umfrageteilnehmern hingegen als zusätzliche Herausforderungen für den Handel und dessen Kunden wahrgenommen.
„Für viele Händlerinnen und Händler ist die Weihnachtszeit von immenser Bedeutung für das gesamte Geschäftsjahr. Umso wichtiger ist es, dass das Weihnachtsgeschäft an den letzten Tagen des Jahres noch einmal an Fahrt gewinnt und dadurch ein versöhnliches Ende nimmt“, so Glaser. In den vergangenen Jahren hat sich gezeigt, dass viele Menschen ihre letzten Weihnachtseinkäufe erst kurz vor dem Fest erledigen. Positive Impulse könnten zudem die sehr einladend geschmückten Städte liefern, die mit ihren wunderschönen Weihnachtsmärkten und bewundernswertem Ambiente eine einzigartige Einkaufsatmosphäre schaffen.
Innovative Ideen, ein überzeugendes Produkt, neue Märkte, Unternehmergeist. All das würdigt der Wettbewerb »Sachsens Unternehmer:in des Jahres«. Rücken Sie den sächsischen Mittelstand, seine Erfolgsgeschichten wie auch Ihr Unternehmen in die Öffentlichkeit und zeigen Sie positive Entwicklungen aus der Wirtschaft in Sachsen.
Bewerben Sie sich oder nominieren Sie eine Unternehmerin oder einen Unternehmer!
Der neu gebaute Lidl-Einkaufsmarkt in der Hauschildstraße in Leipzig-Altlindenau, hat vom Handelsverband Sachsen das Qualitätszeichen "Generationenfreundliches Einkaufen" verliehen bekommen. Diese Auszeichnung unterstreicht das Engagement des Unternehmens ein Einkaufserlebnis zu schaffen das für alle Altersgruppen geeignet ist.
Das helle und großzügige Design des Marktes besticht durch breite Gänge und einer modernen Warenpräsentation, die das Shoppen angenehm und stressfrei gestaltet. Kunden können sich in der modernen Atmosphäre besser orientieren und finden schneller die gewünschten Produkte. Dies kommt besonders älteren Menschen und Familien mit Kindern zugute, die oft auf mehr Platz angewiesen sind.
Der Marktleiter Frank Rosenstiel, welcher über langjährige Erfahrung in der Branche verfügt, zeigte sich nach der Verleihung des Zertifikats durch Kerstin Berge vom Handelsverband Sachsen hoch erfreut. Gemeinsam mit seinem engagierten Team setzt er alles daran, diese hohen Service- und Dienstleitungsstandards zu erfüllen.
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EDEKA Flößner in Chemnitz darf sich erneut über das Zertifikat für generationenfreundliches Einkaufen freuen. Nach umfangreichen Modernisierungsmaßnahmen erstrahlt der Supermarkt in neuem Glanz und bietet nun ein Einkaufserlebnis, dass sowohl komfortabel als auch einladend ist. Besondere Merkmale dieses Marktes sind die barrierefreien Zugänge und die großzügigen Bewegungsflächen, die es Menschen jeden Alters ermöglichen, sich unbeschwert im Markt zu bewegen.
Zudem tragen die stets freundlichen und hilfsbereiten Angestellten mit Engagement und Hilfsbereitschaft maßgeblich dazu bei, dass jeder Einkauf zu einem unbeschwerten Erlebnis wird. Diese Kombination aus moderner Atmosphäre und exzellentem Service macht den Einkauf bei EDEKA Flößner besonders angenehm und generationenfreundlich.
Simone Flößner und Ihr Team freuen sich über die erneute Auszeichnung mit dem „Qualitätszeichen Generationenfreundliches Einkaufen“. Die Urkunde wurde von Jörg Vulturius vom Handelsverband Sachsen überreicht.
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