Kommunen und Wirtschaft im Freistaat Sachsen ziehen an einem Strang: In der Allianz für Sachsen fordern führende Organisationen von Wirtschaft und kommunaler Ebene die Sächsische Staatsregierung auf, zügig eine umfassende Reformagenda umzusetzen. Ziel ist es, die Wettbewerbsfähigkeit des Wirtschaftsstandorts Sachsen deutlich zu erhöhen und zugleich die Handlungsfähigkeit der Kommunen dauerhaft zu sichern.
Das hierzu erarbeitete Positionspapier benennt konkrete Maßnahmen unter anderem in den Bereichen Bürokratieabbau, Kommunalfinanzen, Fachkräftesicherung, Bildung, Infrastruktur, Digitalisierung und Energie. Zugleich lädt die Allianz Ministerpräsident Michael Kretschmer und das Kabinett zu einem verbindlichen Dialog über Umsetzung und Zeitplan ein.
Die Allianz für Sachsen, darunter die Vereinigung der sächsischen Wirtschaft (VSW) als Dachverband der Arbeitgeberverbände in Sachsen, versteht sich als konstruktiver und verlässlicher Partner der Staatsregierung. Sie ist bereit, Verantwortung zu übernehmen und aktiv an der Umsetzung der Reformen mitzuwirken.
Nachdem die Verbraucherstimmung im Dezember 2025 das Jahr mit dem tiefsten Stand seit einem Jahr beendet hat, beginnt das neue Jahr 2026 mit einer leichten Stimmungsaufhellung. Das zeigt das aktuelle Konsumbarometer des Handelsverbandes Deutschland (HDE). Demnach klettert der Index im Januar etwas. Die Stimmung der Verbraucherinnen und Verbraucher ist damit besser als vor einem Jahr. Die Kaufzurückhaltung bleibt jedoch bestehen.
Im Anschluss an das Weihnachtsgeschäft überwiegt zu Jahresbeginn die Kaufzurückhaltung bei den Verbraucherinnen und Verbrauchern. Ihre Anschaffungsneigung sinkt im Vergleich zum Vormonat, gleichzeitig steigt ihre Sparneigung. Es zeigt sich somit eine Verlagerung vom Konsumieren hin zum Sparen. In den kommenden Wochen scheinen die Verbraucher ein Finanzpolster aufbauen zu wollen, sodass kein größeres Wachstum beim privaten Konsum zu erwarten ist. Ablegen werden die Verbraucherinnen und Verbraucher ihre Zurückhaltung voraussichtlich erst, wenn sich die konjunkturellen Rahmenbedingungen deutlich verbessern.
Hoffnung macht daher, dass die Verbraucher etwas optimistischer auf die kommende Konjunkturentwicklung blicken. Ihre Konjunkturerwartungen hellen sich im Vergleich zum Vormonat auf und fallen sogar besser aus als vor einem Jahr. Positiv schauen die Verbraucherinnen und Verbraucher auch auf die weitere Entwicklung der eigenen Einkommenssituation. In finanzieller Hinsicht starten sie positiv in das neue Jahr. Das Jahr 2026 ist mit der Hoffnung auf einen wirtschaftlichen Aufschwung verbunden. Das zeigt sich auch in der Entwicklung der Verbraucherstimmung in Deutschland. Die Verbraucherinnen und Verbraucher sind insgesamt optimistischer als vor einem Jahr. Noch bestehen allerdings große Unsicherheiten, die zu einer anhaltenden Kaufzurückhaltung führen können. Daher ist die Bundesregierung gefragt, ihre politischen Vorhaben umzusetzen und für nachhaltiges Wachstum zu sorgen. Das ist die Voraussetzung für eine Erholung des privaten Konsums.
Das neue Jahr 2026 startet für den Einzelhandel angespannt. Weiter steigende Kosten und eine zurückhaltende Nachfrage bestimmen das Handelsbild. Der im vergangenen Jahr ausgebliebene wirtschaftliche Aufschwung und die noch immer verhaltene Verbraucherstimmung sorgen laut Handelsverband Deutschland (HDE) für Unsicherheit in der Branche. Für das neue Jahr fordert der Handel von der Bundesregierung klare Weichenstellungen für eine spürbare wirtschaftspolitische Wende.
„Das Jahr 2026 muss ein Jahr der Reformen werden. Die Bundesregierung hat die richtigen Themen bereits auf der Agenda. Jetzt geht es um die mutige und entschlossene Umsetzung, damit die angekündigten Entlastungen rasch in den Unternehmen und in den Haushalten ankommen“, so HDE-Präsident Alexander von Preen. Im Einzelhandel überwiege nach dem Jahreswechsel die Enttäuschung, sowohl mit Blick auf das zurückliegende Weihnachtsgeschäft als auch auf die ersten Monate der neuen Bundesregierung. „Der Regierungswechsel hat leider nur kurz für eine Aufbruchsstimmung gesorgt. Heute ist davon nichts mehr zu spüren. Es fehlen überzeugende Antworten auf die gesamtwirtschaftlichen Herausforderungen“, so von Preen.
Der HDE warnt davor, Strukturreformen wie den Bürokratieabbau aus dem Blick zu verlieren. „Der Handel setzt darauf, dass die Bundesregierung wie versprochen bürokratische Hürden abbaut. Die Händlerinnen und Händler sollten sich wieder auf ihre eigentlichen Aufgaben konzentrieren können. Dafür brauchen sie Entlastungen“, betont von Preen. Ein Beitrag zum Bürokratieabbau und zur Stärkung der Tarifbindung wäre etwa, das Entgelttransparenzgesetz so umzusetzen, dass tarifgebundene und tarifanwendende Unternehmen von der Dokumentationspflicht befreit werden. „Das wäre ein echter Schritt, die Sozialpartnerschaft zu stärken“, so von Preen.
Auch unter den Verbrauchern müsse die Bundesregierung für Zuversicht sorgen. „Schaut man auf die Verbraucherstimmung in Deutschland, war 2025 ein verlorenes Jahr. Sie lag zuletzt auf dem unbefriedigenden Niveau, auf dem sie in das vergangene Jahr gestartet ist. Das ist besorgniserregend“, warnt von Preen. Hier müsse die Bundesregierung im Jahr 2026 ansetzen und Wirtschaft sowie Verbrauchern mit klaren Signalen zeigen, dass auf sie Verlass ist.
Der REWE Markt von Lucas Musculus in der Franzosenallee in Leipzig-Probstheida wurde erneut mit dem Qualitätszeichen „Generationenfreundliches Einkaufen“ vom Handelsverband Sachsen ausgezeichnet. Der junge und engagierte Kaufmann setzt sich nicht nur für hervorragende Einkaufserlebnisse, sondern auch für die lokale Gemeinschaft ein, indem er unter anderen den Fußballverein 1.FC Lokomotive Leipzig sowie die Grundschule in Probstheida unterstützt.
Besonders hervorzuheben ist das neu gebaute Green Building Konzept, das umweltfreundlich gestaltet ist und eine Salatbar, eine Frische-Theke sowie ein eigenes Bistro umfasst. Ein praktischer Abholservice ergänzt das Angebot. Die breiten Gänge und niedrigen Regale sorgen für eine übersichtliche, moderne und helle Einkaufsatmosphäre, die das Einkaufserlebnis angenehm macht. Zudem wird Barrierefreiheit großgeschrieben: Eine rollstuhlgerechte Kundentoilette mit Wickeltisch bietet zusätzlichen Komfort für Familien und Senioren. Lucas Musculus schafft somit einen Ort, an dem generationsübergreifendes Einkaufen möglich ist.
Mit Stolz und Freude nahm Marktinhaber Lucas Musculus die Urkunde von Kerstin Berge vom Handelsverband Sachsen entgegen.
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