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Um Händlerinnen und Händlern sowie deren Mitarbeitenden den Einstieg in die Welt der KI zu erleichtern, werden eine begrenzte Anzahl an Stipendien für die „Google Career Certificates“ vergeben. Das Programm richtet sich speziell an Arbeitnehmende in HDE-Mitgliedsunternehmen, die ohne technisches Vorwissen wertvolle KI-Kompetenzen aufbauen möchten.

Das Besondere: Die Weiterbildung passt sich Ihrem Zeitplan an. Die Kurse finden online auf der Lernplattform Coursera statt und können flexibel eingeteilt werden. Mit einem Zeitaufwand von jeweils weniger als 10 Stunden lassen sich die Kurse gut in den Arbeitsalltag integrieren.

Welche Kurse werden gefördert?

Stipendiatinnen und Stipendiaten haben Zugriff auf zwei hochaktuelle Formate:

  • Google AI Essentials: Hier lernen Sie die Grundlagen der Künstlichen Intelligenz kennen. Der Fokus liegt auf der sofortigen Anwendbarkeit: Wie nutze ich KI-Tools, um Ideen zu entwickeln, Entscheidungen zu treffen und tägliche Aufgaben schneller zu erledigen? Zudem wird der verantwortungsvolle Umgang mit KI thematisiert.

 

  • Google Prompting Essentials: „Prompting“ ist die Kunst, der KI die richtigen Anweisungen zu geben. In diesem Kurs lernen Sie in fünf einfachen Schritten, wie Sie präzise Eingaben formulieren, um E-Mails zu verfassen, Datenmuster zu erkennen oder komplexe Projekte in handhabbare Schritte zu unterteilen.

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Nutzten Sie die Chance, um Ihre Produktivität zu steigern und das Potenzial von künstlicher Intelligenz auszuschöpfen. Nach erfolgreichem Abschluss erhalten Teilnehmende ein offizielles Zertifikat von Coursera.

Die Anzahl der Stipendien ist begrenzt. Melden Sie sich jetzt an und machen Sie den nächsten Schritt in die KI-Zukunft des Handels!

Weitere Informationen zum Stipendium

Aktuell werden Personen in Sachsen vermehrt mit dem Versprechen auf Fördermittel aus dem Europäischen Sozialfonds (ESF) angerufen. Hierbei handelt es sich um unseriöse Angebote, die darauf abzielen, persönliche Daten abzugreifen oder Vorauszahlungen für nicht existierende Dienstleistungen zu erlangen.

Das Sächsische Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Klimaschutz (SMWA) weist darauf hin: Das Förderverfahren für den ESF wird in Sachsen ausschließlich über die Sächsische Aufbaubank Förderbank – (SAB) abgewickelt. Die SAB tritt in keinem Fall proaktiv an Sie heran, um Ihnen eine Förderung anzubieten oder gar bereits zuzusagen. Die SAB nimmt erst dann persönlich mit Ihnen Kontakt auf, wenn Sie sich zuvor mit Ihrem Anliegen an die SAB gewendet haben. Ebenso setzt die SAB niemanden unter Druck, einen Antrag auf Förderung zu unterschreiben. Die Beantragung von Fördermitteln ist freiwillig. Für die Förderung werden auch keine Gebühren oder Anzahlungen verlangt.

Das SMWA rät dringend davon ab, persönliche Daten freizugeben. Bei Verdacht auf Betrug wenden Sie sich an die Polizei oder das Europäische Amt für Betrugsbekämpfung (OLAF).

Wenn Sie Opfer von Betrug oder eines Betrugsversuchs geworden sind, wenden Sie sich in jedem Fall an die Polizei und erstatten Sie Anzeige. Wenden Sie sich hierfür an das für Sie zuständige Polizeirevier oder rufen Sie die Polizei unter der 110. Jede Anzeige unterstützt die Ermittler dabei, neue Betrugsmaschen frühzeitig zu erkennen und die Täter dahinter zu überführen. Darüber hinaus erhält die Polizei dadurch wichtige Informationen zum Ausmaß des Deliktfeldes. Eine Anzeige können Sie persönlich auf jeder nächstgelegenen Polizeidienststelle oder bei der Onlinewache der Polizei Sachsen erstatten.

Der Krieg im Iran könnte nach Einschätzung des Handelsverbandes Deutschland (HDE) die ohnehin schwächelnde Konsumstimmung weiter negativ beeinflussen.

„Der Ausbruch eines Krieges wird wohl kaum positive Auswirkungen auf die Stimmung der Verbraucher haben. Die Verunsicherung durch die internationalen Krisen und Konflikte steigt immer weiter. Das ist Gift für den Konsum“, so HDE-Hauptgeschäftsführer Stefan Genth.

Gleichzeitig hält der HDE die direkt spürbaren Auswirkungen des bewaffneten Konflikts in Nahost für zunächst überschaubar. „Aktuell sind die globalen Lieferketten des Einzelhandels nicht direkt betroffen. Ausnahmen können hier allenfalls Luftfrachtverkehre sein, die über das Drehkreuz in den Golfstaaten geleitet werden und nun neue Flugrouten nutzen müssen“, so Genth weiter. Die großen Reedereien haben ihre Routen bereits seit den Angriffen der mit dem Iran verbündeten Huthi-Rebellen im Jahr 2023 angepasst und fahren bevorzugt um die Südspitze Afrikas. Daher ist davon auszugehen, dass die jüngst angekündigten Angriffe der Huthi den internationalen Seehandel nur bedingt beeinflussen werden. Zudem muss sich erst zeigen, inwiefern die Huthi-Rebellen im Jemen überhaupt in den Konflikt eingreifen und so unter Umständen den Schiffsverkehr in der Region beeinträchtigen. Da zudem erhebliche Mengen Erdöl und Gas aus der Region kommen, könnten hier allerdings die Preise für Diesel und Gas steigen, was sich mittelfristig auf die Kalkulation der Logistikpreise auswirken könnte.

Nach der Rekordbeteiligung im vergangenen Jahr (61 Projekte aus 53 Kommunen) startete heute der bereits 23. Innenstadtwettbewerb »Ab in die Mitte! Die City-Offensive Sachsen«. Die Schirmherrschaft, die jährlich zwischen den Staatsministerien für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Klimaschutz (SMWA) und Infrastruktur und Landesentwicklung (SMIL) wechselt, liegt in diesem Jahr beim SMWA.

Der sächsische Wirtschaftsminister Dirk Panter eröffnete am heutigen Tag den diesjährigen Wettbewerb in Aue-Bad Schlema (Erzgebirgskreis) und gab dort das Jahresmotto bekannt. Es lautet: »Cooler Kern statt grauer Stein«. Die sächsischen Städte und Gemeinden können nun bis zum 4. September 2026 ihre Konzepte für mehr Aufenthaltsqualität und weniger Monotonie in ihren Stadt- und Ortszentren einreichen. Die überzeugendsten Vorhaben werden am 6. November 2026 in Leipzig ausgezeichnet.

Zum Jahresmotto sagte Staatminister Dirk Panter: »Wir alle kennen Straßen, durch die man geht, von denen aber nichts in Erinnerung bleibt. Deshalb suchen wir auch 2026 wieder gute Ideen für Innenstädte, die begeistern, die cool sind und damit lebenswert für alle: Familien und Jugendliche, Einwohner und Gäste, Kultur- und Sportinteressierte, für alle Generationen. Cool kann überraschend, kreativ, unkonventionell sein. Und cool ist vor allem eines: anziehend. Wo dies spürbar wird, entsteht Leben – und der Stein verliert seinen grauen Schein. Es geht nicht darum, Bestehendes abzureißen, sondern es weiterzuentwickeln und zu beleben. Die Rekordbeteiligung im Jahr 2025 hat uns gezeigt, dass die Innenstadtbelebung in den sächsischen Kommunen eine hohe Priorität besitzt und viel Kreativität freisetzt. Wir freuen uns nun auf neue vielversprechende Konzepte aus allen Regionen Sachsens.«

Der erste Preis ist mit 60.000 Euro dotiert, die beiden zweiten Preise mitjeweils 40.000 Euro und die drei dritten Preise mit jeweils 20.000 Euro. Darüber hinaus werden Sonder- und Anerkennungspreise verliehen. Das SMWA lobt wieder den Sonderpreis »Einzelhandel« und das SMIL den simul+ Sonderpreis »Innovative Jugend« aus. Diese beiden Sonderpreise der Ministerien sind mit jeweils 15.000 Euro dotiert.

In Leipzig wehte ein frischer Wind durch die Messehallen. Die Cadeaux 2026 öffnete vom 28. Februar bis 2. März 2026 ihre Tore und zeigte eindrucksvoll, wie modern Tradition sein kann. Wer Inspiration für sein Sortiment sucht, kommt an diesem Termin nicht vorbei. Über 350 Aussteller präsentierten hier die neuesten Wohntrends und Geschenkideen.

Ein besonderer Glanzpunkt war der Besuch der sächsischen Staatsminister. Kulturministerin Barbara Klepsch und Staatsminister für Umwelt und Landwirtschaft Georg-Ludwig von Breitenbuch zeigten durch ihre Präsenz die große Bedeutung der Branche für die Region. Besonders emotional wurde es im Forum Erzgebirge. Dort enthüllte Ministerin Klepsch einen lebensgroßen Nussknacker. Die 1,80 Meter große Figur ist das Ergebnis eines spannenden Design-Wettbewerbs. Sie verbindet klassische Handwerkskunst mit einem mutigen, modernen Anstrich. Marie Friedrich aus Breitenbrunn lieferte den Siegerentwurf, der nun als Botschafter für sächsische Lebensart fungiert.

Neben dieser Premiere punktete die Messe mit einer enormen Markenvielfalt und Fachkompetenz. Die Stimmung in den Gängen war hervorragend. Händler nutzten die Chance für persönliche Gespräche und gezielte Order. Es wird deutlich, dass das haptische Erlebnis einer Messe durch nichts zu ersetzen ist. Die Cadeaux 2026 war ein voller Erfolg.

Nachdem sich die Verbraucherstimmung in Deutschland noch zu Jahresbeginn etwas verbessert hatte, trübt sie sich im März ein. Das geht aus dem aktuellen Konsumbarometer des Handelsverbandes Deutschland (HDE) hervor. Bislang konnte die Verbraucherstimmung in diesem Jahr somit nicht an Fahrt aufnehmen. Anhaltende Unsicherheiten scheinen den Optimismus der Verbraucherinnen und Verbraucher weiterhin zu dämpfen.

Bei den geplanten Konsum- und Sparaktivitäten der Verbraucher ist im Vergleich zum Vormonat keine deutliche Veränderung zu beobachten. Die Anschaffungsneigung verringert sich im Vormonatsvergleich geringfügig, so auch die Sparneigung. Eine spürbare Erholung des privaten Konsums ist daher nicht in Sicht. Dass die Verbraucherinnen und Verbraucher in den kommenden Monaten sowohl weniger in den Konsum investieren als auch weniger sparen wollen, ist auf die pessimistischeren Einkommenserwartungen zurückzuführen.

Beim Blick auf den eigenen Geldbeutel zeigt sich große Skepsis. Die Einkommenserwartungen gehen im Vergleich zum Vormonat zurück und liegen damit auf dem gleichen Niveau wie vor einem Jahr. Auch der konjunkturelle Ausblick der Verbraucherinnen und Verbraucher trübt sich leicht ein. Zwar fallen ihre Konjunkturerwartungen optimistischer aus als zum Jahreswechsel, doch im Vergleich zum Vormonat gehen sie ebenso zurück. Da der von der Bundesregierung angekündigte Aufschwung noch nicht zu spüren ist, bleiben die Unsicherheiten der Verbraucher bestehen. Dass sich die Verbraucherstimmung zum Frühling wieder verschlechtert, verpasst der Hoffnung auf eine zeitnahe Erholung des privaten Konsums einen Dämpfer. Die Verbraucherinnen und Verbraucher warten noch auf den von der Bundesregierung angestrebten Aufbruch mit spürbaren Entlastungen. Auch das etwa durch die US-Zollpolitik sehr volatile Wirtschaftsumfeld drückt auf die Stimmung der Verbraucher. In den kommenden Wochen und Monaten ist vor diesem Hintergrund nicht mit einer Stärkung von privatem Konsum und gesamtwirtschaftlichem Wachstum zu rechnen.

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Mit Blick auf die Entwicklung des ifo-Geschäftsklimaindex macht der Handelsverband Deutschland (HDE) auf die anhaltend angespannte Situation der Branche und den dringenden politischen Handlungsbedarf aufmerksam. Im Einzelhandel bleibt die Stimmung nicht nur aufgrund einer vielfach schwachen Umsatzentwicklung, sondern vor allem wegen hoher Kosten eingetrübt. Der ifo-Geschäftsklimaindex für den Einzelhandel sinkt im Februar deutlich und liegt nun unter dem Vergleichsmonat des Vorjahres. Insbesondere die aktuelle Geschäftslage wird im Februar deutlich schlechter eingeschätzt, der Wert erreicht ein Fünfjahrestief.

„Die Stimmung im Einzelhandel hat sich spürbar eingetrübt. Und die Spielräume für den Konsum werden voraussichtlich auch im weiteren Jahresverlauf überschaubar bleiben“, so HDE-Hauptgeschäftsführer Stefan Genth. Laut einer aktuellen HDE-Konjunkturumfrage unter knapp 600 Handelsunternehmen rechnen 49 Prozent der befragten Händlerinnen und Händler im Jahr 2026 mit Umsatzrückgängen. „Die Lage ist extrem angespannt und der versprochene Aufschwung nicht in Sicht. Was es jetzt braucht, sind Entlastungen für Unternehmen und Verbraucher“, fordert Genth. Die Bundesregierung müsse dringend Maßnahmen ergreifen, um die Binnenkonjunktur zu stützen.

Aus Sicht des HDE kommt es vor allem auf einen konsequenten und raschen Bürokratieabbau an. „Wichtig sind Entlastungen, die auch tatsächlich ankommen und spürbar sind“, so Genth weiter. Es gelte, die hohen Energiepreise durch eine Stromsteuersenkung für wirklich alle runterzubringen und bei den Sozialversicherungsbeiträgen eine dauerhafte 40-Prozent-Obergrenze festzulegen. „Zudem muss die Bundesregierung eine Einkommensteuerreform auf den Weg bringen, die für Spielräume beim Konsum sorgt“, so Genth. Auch der noch immer unfaire Wettbewerb mit Händlern und Plattformen aus Fernost dürfe nicht aus dem Blick geraten. „Das jüngst von der Europäischen Kommission gegen Shein eröffnete Verfahren ist ein ermutigendes Zeichen, kann aber nur der Anfang eines konsequenten europäischen Vorgehens gegen die massiven Wettbewerbsverzerrungen sein“, betont Genth.

Das von der Europäischen Kommission gegen Shein eröffnete Verfahren bewertet der Handelsverband Deutschland (HDE) positiv.

Der HDE setzt sich seit Jahren für ein Ende der massiven Wettbewerbsverzerrung im Online-Handel ein und fordert ein konsequentes Vorgehen gegen Händler und Plattformen aus Drittstaaten, die in Europa Regelverstöße begehen.

„Dass die Europäische Kommission nun ein Verfahren gegen Shein eröffnet, ist ein ermutigendes Zeichen für alle Händlerinnen und Händler. Die Zeit der Worte muss vorbei sein, jetzt geht es um Taten“, so HDE-Präsident Alexander von Preen. Das jahrelange Zuschauen, wie Händler und Plattformen aus Fernost europäische Regeln serienweise mit Füßen treten, dürfe sich nicht fortsetzen. Dieser unfaire Wettbewerb ruiniere heimische Handels- und Produktionsunternehmen, die sich an Recht und Gesetz hielten und bei denen das auch streng kontrolliert werde. „Die Verstöße müssen spürbare Folgen haben“, fordert von Preen.

Wenn die Missstände nicht konsequent und glaubhaft abgeschafft werden, darf aus Sicht des HDE auch die Abschaltung einer Plattform kein Tabu sein und muss ins Auge gefasst werden. „Die jahrelange Hilflosigkeit und Untätigkeit von Politik und Behörden untergräbt bei vielen Händlern und Produzenten in Deutschland sowie in der EU mittlerweile das Vertrauen in den Rechtsstaat“, warnt von Preen. Jetzt brauche es sichtbare und klare Signale. „Wer hierzulande Waren verkauft, muss sich zwingend auch an die hiesigen Spielregeln bei Umwelt- und Verbraucherschutz sowie bei den steuerlichen Regeln halten“, so von Preen weiter.

Das IKEA Einrichtungshaus in Chemnitz setzt neue Maßstäbe für generationsübergreifendes Einkaufen. Im Rahmen des bundeseinheitlichen Zertifizierungsverfahrens konnte das Haus mit einer ausgezeichneten Quote in den Bereichen Service und Dienstleistungsqualität überzeugen. Diese Anerkennung ist nicht nur ein Zeichen für hohe Standards, sondern auch ein Ergebnis umfangreicher Modernisierungsmaßnahmen, ein einladendes und barrierefreies Einkaufserlebnis für alle Generationen zu schaffen. Ein Highlight der Modernisierungen ist das neu gestaltete Schwedenrestaurant, das nun in einem modernen und barrierefreien Ambiente mit gemütlichen Sitzecken erstrahlt. Hier können Familien und Freunde entspannt zusammenkommen und die schwedische Küche genießen. Ein weiterer innovativer Schritt ist die Einführung digitaler Terminals, an denen Kunden unter anderem mit einem Klick ein Kidsmenü mit Kuscheltier bestellen können. Dies macht den Besuch für Familien noch attraktiver und sorgt dafür, dass die Kleinsten ebenfalls auf ihre Kosten kommen.
Zusätzlich wurde das Angebot durch moderne IKEA-Expresskassen mit Shop & Go-Funktion für ein schnelleres Bezahlen ohne lange Wartezeiten erweitert. Zudem bietet das Einrichtungshaus rollstuhlgeeignete Beratungsplätze, die eine freundliche inklusive Beratung gewährleisten und somit den Zugang für alle Kunden gewährleisten.
René Glaser Hauptgeschäftsführer vom Handelsverband Sachsen gratuliert Marktmanager Leopold Steber und dem gesamten Team vom IKEA Einrichtungshaus Chemnitz ganz herzlich zur erfolgreichen Zertifizierung. Dieser Erfolg ist nicht nur eine Bestätigung für die geleistete Arbeit, sondern auch ein Ansporn, weiterhin ein generationsfreundliches Einkaufserlebnis anzubieten.

Lassen auch Sie sich für Ihr Engagement für generationenfreundliches Einkaufen auszeichnen - über das nachstehende GFE-Logo gelangen Sie direkt zum Antrag.

Anlässlich der am 12. Februar stattfindenden informellen Klausurtagung des Europäischen Rates appelliert der Handelsverband Deutschland (HDE) in einem Brief an Bundeskanzler Friedrich Merz, sich für die Wettbewerbsfähigkeit deutscher und europäischer Unternehmen, für weniger Regulierung und die konsequente Sicherstellung eines fairen Wettbewerbs mit Händlern und Plattformen aus Drittstaaten einzusetzen.

„Die EU-Führungsspitzen müssen endlich dafür sorgen, dass sich die Wettbewerbsfähigkeit europäischer Unternehmen deutlich erhöht. Wir brauchen jetzt einen echten Aufbruch“, so HDE-Präsident Alexander von Preen. Der Einzelhandel baue drauf, dass sich Bundeskanzler Friedrich Merz beim informellen Europäischen Rat in der kommenden Woche entschlossen hierfür einsetze. Wettbewerbsverzerrungen und Wachstumshemmnisse müssten endlich beseitigt werden. Dass etwa Akteure wie Temu oder Shein den europäischen Markt mit billigster, teils gefährlicher Ware fluteten, sei ein unhaltbarer Zustand. „Die fehlende Rechtsdurchsetzung hat eine massive Wettbewerbsverzerrung zur Folge. Hiesige Händler ersticken in Bürokratie und Compliance-Vorgaben, während sich Händler und Plattformen aus Drittstaaten systematisch europäischen Standards entziehen. Das darf so nicht bleiben“, betont von Preen. Es müsse zwingend ein Level Playing Field geben. „Wer sich nicht an die Regeln hält, darf auf unserem Markt nicht mitspielen. Wenn diese Plattformen Sicherheits- und Umweltstandards weiter missachten, muss als ultima ratio der Import gestoppt werden“, so von Preen weiter.

Auch in der Umsetzung der Entgelttransparenzrichtlinie sieht der HDE eine große Gefahr für die Wettbewerbsfähigkeit Europas. „Die Entgelttransparenzrichtlinie droht nicht nur zum bürokratischen Albtraum zu werden, sie ist ein direkter Angriff auf die bewährte Sozialpartnerschaft in Deutschland“, warnt von Preen. Bundeskanzler Friedrich Merz müsse sich daher für die unverzügliche Einleitung eines „Stop-the-Clock“-Verfahrens einsetzen. „Es gilt, das Vorhaben grundlegend neu zu denken, bevor es unsere erfolgreiche Tarifautonomie untergräbt und den Mittelstand lahmlegt“, so von Preen. Tarifverträge dürften auch in Zukunft keinesfalls durch legislative Akte unterwandert oder relativiert werden. Dies schwäche die Tarifbindung und stünde damit im krassen Widerspruch zum Ziel der Bundesregierung, die Tarifbindung wieder stärken zu wollen.

Regulierung abzubauen und zu vereinfachen, muss aus Sicht des HDE das gemeinsame Ziel der europäischen Regierungschefs sein. „Der Handel wird durch die überbordende Regulierung extrem beeinträchtigt“, so von Preen. So würde etwa die neue EmpCo-Richtlinie zur Vereinheitlichung der Nachhaltigkeitssiegel auf den Verpackungen die Vernichtung von 100 Millionen einwandfreien Produkten zur Folge haben, nur weil ausreichende Übergangsfristen fehlten. Zudem sei die Umsetzung der Gebäudeeffizienz-Richtlinie, die auch den Ausbau der Ladeinfrastruktur fördern soll, ein staatlich verordnetes Programm zur Produktion von Elektroschrott, da nur die Anzahl der Ladepunkte und nicht deren Qualität verfolgt werde.

„Der Einzelhandel ist bereit, den Aufschwung mitzugestalten. Aber dafür brauchen wir jetzt Rahmenbedingungen, die unternehmerischen Mut belohnen und nicht bestrafen. Machen Sie diese Punkte zur Chefsache“, appelliert von Preen an Bundeskanzler Friedrich Merz.