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Creditreform veröffentlichte am 08. Oktober eine Analyse zur Wirtschaftskraft sächsischer Unternehmen. Das sind die Ergebnisse: Nach einer kurzen Erholungsphase trübt sich die Stimmung in der sächsischen Wirtschaft wieder deutlich ein. Der Geschäftsklimaindex für den Mittelstand sinkt 2026 auf minus 6,8 Punkte. Rückläufige Umsätze, ein historischer Tiefstand bei der Investitionsbereitschaft sowie anhaltender Stellenabbau belasten die Betriebe im Freistaat spürbar.

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In der Bundesregierung wird aktuell über die Einführung einer nationalen Plastiksteuer diskutiert. Der Handelsverband Deutschland (HDE) lehnt die Pläne entschieden ab und hat sich in einem gemeinsamen Verbändebrief an das Bundeskanzleramt und das Bundeswirtschafts-, das Bundesumwelt- und das Bundeslandwirtschaftsministerium gewandt. Angesichts der bereits bestehenden finanziellen und bürokratischen Belastungen wäre eine weitere Abgabe eine zusätzliche schwere Bürde für die Handelsunternehmen.

„Unseren Informationen zufolge soll die neue Regelung als Änderungsantrag in das bereits laufende Verfahren zum Haushaltsbegleitgesetz 2027 eingebracht werden – ohne Beteiligung der fachlich betroffenen Bundesministerien und einer Befassung des Bundeskabinetts mit dem konkreten Regelungsvorschlag. Ein solches Vorgehen lehnen wir entschieden ab“, so HDE-Hauptgeschäftsführer Stefan Genth.

Zudem betreibe die Bundesregierung mit der Einführung einer nationalen Plastiksteuer Wortbruch. „Die Bundesregierung hat wiederholt angekündigt, die Wirtschaft zu entlasten und Bürokratie abzubauen. Zudem haben Vertreter der Koalition öffentlich Steuererhöhungen ausgeschlossen. Eine neue Plastikabgabe würde diesem Anspruch und dem im Koalitionsvertrag festgehaltenen Verzicht auf Steuererhöhungen widersprechen“, so Genth weiter.

Die Handelsunternehmen sehen sich bereits heute mit zahlreichen finanziellen und regulatorischen Anforderungen im Verpackungsbereich konfrontiert. Dazu zählen die seit August geltende EU-Verpackungsverordnung (PPWR), die Lizenzentgelte für die dualen Systeme, die Vorgaben des Einwegkunststofffondsgesetzes sowie zusätzliche Belastungen durch kommunale Verpackungssteuern. Hinzu kommt die geplante Ökomodulierung der Lizenzentgelte. Die Vielzahl der Regelungen erhöht den finanziellen und bürokratischen Aufwand für die Unternehmen erheblich. Gleichzeitig zielen die bestehenden Vorgaben bereits auf die Reduzierung von Verpackungsabfällen und den verstärkten Einsatz nachhaltiger Verpackungslösungen ab.

„Die Unternehmen, die Kunststoffverpackungen in Verkehr bringen, tragen bereits heute erhebliche finanzielle und regulatorische Lasten. Eine zusätzliche Plastiksteuer würde diese Belastungen weiter verschärfen. Wir sehen zudem die Gefahr, dass eine weitere Abgabe zusätzliche Kosten verursacht, ohne einen entsprechenden ökologischen Nutzen zu erzielen. Das würde sich auch in den Verbraucherpreisen niederschlagen. Eine pauschale Verteuerung von Kunststoffverpackungen kann zudem Ausweichbewegungen hin zu anderen Materialien auslösen, die ökologisch nicht zwingend besser abschneiden. Statt neue Belastungen zu schaffen, sollte die Politik bestehende Regelungen auf ihre Wirksamkeit überprüfen und unnötige Bürokratie abbauen“, sagt Genth.

Sollte die Bundesregierung dennoch an den Plänen für eine Plastikabgabe festhalten, steht der HDE weiterhin für Gespräche zur Verfügung. Ziel muss es sein, zusätzliche Belastungen und Doppelstrukturen für die Unternehmen zu vermeiden.

Die Konsumlaune verschlechtert sich im Oktober 2026 deutlich, nachdem sich in den Vormonaten ein leichter, positiver Trend zeigte. Damit bleibt die Stimmung schwach und liegt deutlich unter dem Vorjahresniveau. Das macht das aktuelle Konsumbarometer des Handelsverbandes Deutschland (HDE) deutlich. Eine Belebung des privaten Konsums zeigt sich aktuell nicht – trotz der Verbesserung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung.

Der Rückgang des Konsumbarometers im Oktober 2026 dämpft die Hoffnung, dass zumindest im letzten Quartal ein Aufschwung der Verbraucherstimmung einsetzen könnte. Damit trüben sich auch die Erwartungen für das Weihnachtsgeschäft etwas ein. Über das gesamte bisherige Jahr ist die Konsumlaune schwach. Vor allem die negative Entwicklung der Anschaffungsneigung der Verbraucherinnen und Verbraucher dämpft die Aussichten. Der aktuelle Wert liegt deutlich unter dem Vorjahreswert. Auch die Einkommenserwartungen haben sich spürbar verschlechtert. Immerhin positiv ist der Blick auf die Sparneigung: Die Befragten planen für die weiteren Wochen, ihre Sparneigung nicht weiter zu erhöhen.

Auch die Konjunkturerwartungen sinken im Vergleich zum Vormonat, obwohl Wirtschaftsforschungsinstitute sowie Unternehmen aktuell etwas positiver auf die weitere konjunkturelle Entwicklung blicken. Die Verbraucherinnen und Verbraucher gehen ebenfalls von einem Rückgang bei ihrem verfügbaren Einkommen aus. Die zuletzt gestiegenen Energiepreise sowie die hohen Spritpreise belasten die Konsumenten und hemmen die Konsumstimmung. Die Verbraucherinnen und Verbraucher erwarten zudem weiterhin eine steigende Inflationsrate.

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Der Handelsverband Textil Schuhe Lederwaren (BTE) ist von seinen Mitgliedern, den Handelsverbänden in den Ländern, sowie vom Handelsverband Deutschland (HDE) beauftragt worden, künftig die Facharbeit für den Einzelhandel mit Sportartikeln zu leisten. Damit reagiert die Handelsorganisation auf die bereits seit längerer Zeit erkennbare Verschmelzung der Handelslandschaft in den Bereichen Fashion, Schuhe und Sport sowie auch in einigen Bereichen mit Lederwaren. Die Sportfacharbeit wurde bislang vom Verband Deutscher Sportfachhandel, VDS e. V. als separater Fachverband betrieben.     

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Am 01. Oktober 2026 fand in Dresden die Bekanntgabe der letzten Nominierten für den Nachfolgepreis "Sächsischer Meilenstein 2026" statt.

Vom 5. bis 9. Oktober 2026 findet eine länderübergreifende Präventionswoche zu den Phänomenen Taschendiebstahl und Diebstahl in Lebensmittelgeschäften statt. Die durch das Land Berlin initiierte Aktion wird von mehreren Bundesländern unterstützt. Die Polizei Sachsen möchte sich an der Aktionswoche gern mit einer Plakataktion in sächsischen Lebensmittelmärkten beteiligen.

Hierfür stehen eigens für den Einsatz im Einzelhandel gestaltete Präventionsplakate „Vorsicht Taschendiebe!“ als druckfähige Dateien zum Selbstausdruck in unterschiedlichen Formaten, die mit konkreten Verhaltenstipps für einen aufmerksamen und sicheren Umgang mit Wertsachen während des Einkaufs sensibilisieren, zur Verfügung.

Das Landeskriminalamt Sachsen würde sich freuen, möglichst viele Lebensmittelmärkte in Sachsen für eine Beteiligung zu gewinnen und durch einen zeitgleichen Aushang der Plakate während der Aktionswoche eine sachsenweite Sichtbarkeit zu erreichen.

Was für ein Tag am Internationalen Flughafen Dresden! Am Mittwoch kamen im Rahmen des jährlichen Branchentreffens des sächsischen Handels wieder zahlreiche Händlerinnen und Händler aus ganz Sachsen sowie Gäste aus der Politik, Verwaltung und Wirtschaft auf dem Flughafen Dresden zusammen.

Die politische Key-Note hielt an diesem Tag der Ministerpräsident des Freistaates Sachsen, Michael Kretschmer. Wirtschaftsminister Dirk Panter diskutierte auf dem Podium mit Kai Mielenz (VFO Elbe Flugzeugwerke) und Raik Brettschneider (CEO Infineon) über die Wirkungen von Investitionen im Freistaat Sachsen, über Wachstum, Transformation, Resilienz und Zukunftsmärkte.

In einem sehr interessanten Vortrag beleuchtete darüber hinaus die ausgewiesene Sicherheits- und Verteidigungsexpertin Dr. Claudia Major die aktuellen geopolitischen Krisen und wachsenden sicherheitspolitischen Herausforderungen sowie ihre Auswirkungen auf die Wirtschaft und den Alltag der Menschen, bevor die Themen „Gesundheit als Wirtschaftsfaktor“ und „Mitarbeiterpotenziale“ durch Dr. Stefan Knupfer (Vorsitzender des Vorstands AOK PLUS),  Wilhelm Hürter (Geschäftsführer KOMPASS gGmbH) und Leo Steber (Market Manager IKEA Deutschland GmbH & Co. KG) näher in den Fokus der Betrachtung gerückt wurden.

Den Abschluss des Branchentages bildete der ehemalige TOP-Bundesligaschiedsrichter Deniz Aytekin, der in seinem begeisternden und humorvollen Vortrag sowohl die Parallelen zwischen verschiedenen Entscheidungssituationen im Fußball und im Unternehmen als auch wirkungsvolle, erprobte und wissenschaftlich gestützte Techniken und Strategien beleuchtete, um in stressigen Situationen den Überblick zu behalten.

Zwischen den Vorträgen blieb Zeit für Networking, für den Austausch mit den Ausstellern und für viele persönliche Begegnungen.

Wir möchten uns an dieser Stelle noch einmal ganz herzlich bei unseren Sponsoren und Partnern sowie allen Mitwirkenden bedanken, die zum Gelingen unserer Veranstaltung beigetragen haben.

Einige erste Impressionen von der diesjährigen Veranstaltung finden Sie hier.

In der dritten Verhandlungsrunde im mitteldeutschen Einzelhandel haben sich die Arbeitgeber- und Arbeitnehmervertreter am 28. September 2026 in Landsberg auf einen Tarifabschluss verständigt.

Nach eingangs völlig überzogener Forderungen und Erwartungen der Gewerkschaft und äußerst schwierigen Verhandlungen haben sich die Tarifparteien auf einen Kompromiss verständigt, der die Arbeitgeber in diesen wirtschaftlich angespannten Zeiten mit Konsumzurückhaltung und stetig steigendem Kostendruck vor große Herausforderungen stellt. Die Tarifeinigung gewährt den Unternehmen nunmehr jedoch für 25 Monate Planungssicherheit und schreibt eine verlässliche Entgeltentwicklung für die Beschäftigten fort.

Das Tarifergebnis für den Einzelhandel in Mitteldeutschland gestaltet sich in den Eckpunkten wie folgt:

  • Laufzeit: 25 Monate (01.06.2026 – 30.06.2028)
  • Tarifliche Entgelte: Erhöhung der tariflichen Entgelte um 3,0 Prozent ab dem 1. September 2026 und weitere Erhöhung der tariflichen Entgelte um 2,0 Prozent ab dem 1. Juni 2027

In den unteren Entgeltgruppen führen der gesetzliche Mindestlohn und tarifliche Untergrenzen teilweise zu stärkeren Anhebungen. Die Ausbildungsvergütungen wurden jeweils zum 1. September angepasst.

Die neue Ausgabe des HVS-Branchenmagazins „Schaufenster Handel“ steht bereit. Mit prägenden Köpfen und interessanten Geschichten sowie aktuellen Informationen des Verbandes für seine Mitglieder.

Hier geht’s zu Ihrem Schaufenster Handel