Als Zeichen dankbarer Anerkennung für hervorragende Verdienste um den Freistaat Sachsen und seine Bevölkerung wurde am vergangenen Dienstag der Sächsische Verdienstorden an Joachim Otto, Präsident der Handelsverbände Sachsen und Mitteldeutschland und Vizepräsident des Handelsverbandes Deutschland, verliehen.
In seiner Laudation würdigte Ministerpräsident Michael Kretschmer das außerordentliche ehrenamtliche und persönliche Engagement des Preisträgers in den Belangen des sächsischen Handels und der heimischen Wirtschaft sowie in den unterschiedlichsten gesellschaftlichen Bereichen. Durch seine ehrenamtliche Arbeit habe Joachim Otto wichtige Impulse gegeben, Brücken zwischen unterschiedlichen Interessen gebaut und sich stets als verlässlicher Ansprechpartner für gesellschaftliche, wirtschaftliche und kommunale Anliegen erwiesen. In seiner Ansprache betonte Ministerpräsident Kretschmer zudem, dass das stetige Wirken von Joachim Otto Vorbildcharakter habe und von herausragender Bedeutung für die Wirtschaft, den gesellschaftlichen Zusammenhalt und die positive Entwicklung in Sachsen sei. Menschen, die Verantwortung übernehmen und sich über viele Jahre hinweg für andere einsetzen, seien ein unverzichtbarer Bestandteil einer lebendigen Bürgergesellschaft.
Joachim Otto engagiert sich seit vielen Jahren ehrenamtlich bei den Handelsverbänden Sachsen, Mitteldeutschland und Deutschland in unterschiedlichsten Funktionen unermüdlich und mit großer Energie für die Belange der stark mittelständisch geprägten Einzelhandelsbranche und ihrer Einzelhandelsunternehmen. Sein Einsatz ist dabei stets auch untrennbar mit der Stärkung unserer Innenstädte, die für das Gemeinwesen als Orte der Begegnung, Kommunikation, des sozialen Miteinanders aber auch der Imagebildung eine besondere Bedeutung haben, verbunden. Auch die Stärkung des ländlichen Raums als attraktive Orte zum Leben, Arbeiten und Erholen und die Herstellung gleichwertiger Lebensverhältnisse stehen immer wieder im Fokus seines Wirkens.
Parallel zu den Ehrenämtern in der Einzelhandelsorganisation begleitet Joachim Otto seit 2012 das Amt des Vizepräsidenten der Vereinigung der Sächsischen Wirtschaft e. V. (VSW). Zusätzlich vertritt Joachim Otto die VSW seit mehreren Jahren in der Jury des Preises „Unternehmen für Toleranz“, der gemeinsam mit dem Staatsministerium für Soziales und Gesellschaftlichen Zusammenhalt sowie dem DGB Sachsen verliehen wird. Zudem engagiert er sich seit 2022 als ehrenamtlicher Richter am Sächsischen Finanzgericht in Leipzig.
Joachim Otto ist darüber hinaus seit Mitte der 90iger Jahre nahezu ununterbrochen Mitglied im Kreistag des Vogtlandkreises und hier als Vorsitzender des Haushalts- und Finanzausschusseses aktiv. Von 1990 bis 2021 engagierte er sich überdies viele Jahre als Stadtrat / Fraktionsvorsitzender. Zudem engagiert sich Joachim Otto im Beirat der Regionaldirektion Sachsen der Agentur für Arbeit und ist seit 1992 darüber hinaus Mitglied im Aufsichtsrat der Volks- und Raiffeisenbank Vogtland-Saale-Orla e. G., Aufsichtsratsvorsitzender der Auerbacher Wohnungsbaugesellschaft AWO und im Versichertenbeirat des Deutschen Einzelhandels der Signal Iduna aktiv.
Seit 2008 ist Joachim Otto ferner Mitglied im Präsidium des Landesverbandes KiEZ Sachsen e. V. Die KiEZe im Freistaat sind als außerschulische und erlebnisorientierte Lernorte mulifunktionale Erholungs-, Bildungs-, Freizeit- und Sporteinrichtungen für Kinder und Jugendliche und bieten unter dem Motto „Lernen durch Erleben“ vielfältige Angebote. Joachim Otto ist Gründungsmitglied des seit 1994 existierenden Familienverbandes Vogtland e. V. und seit 2004 des Weiteren Vorstandsmitglied im Förderverein der Musikschule Vogtland e. V. Schließlich gilt sein ehrenamtliches Engagement auch dem Kammerchor Auerbach und dem Auerbacher Kunstverein.
Mit der Verleihung des Sächsischen Verdienstordens erfährt nicht nur das persönliche Engagement des Ausgezeichneten eine besondere Anerkennung. Gewürdigt wird zugleich ein Einsatz, der Unternehmern wie Bürgern zugutekommt und der beispielhaft zeigt, wie ehrenamtliches Handeln das Gemeinwesen nachhaltig stärken kann.