In der dritten Verhandlungsrunde im mitteldeutschen Einzelhandel haben sich die Arbeitgeber- und Arbeitnehmervertreter am 28. September 2026 in Landsberg auf einen Tarifabschluss verständigt.
Nach eingangs völlig überzogener Forderungen und Erwartungen der Gewerkschaft und äußerst schwierigen Verhandlungen haben sich die Tarifparteien auf einen Kompromiss verständigt, der die Arbeitgeber in diesen wirtschaftlich angespannten Zeiten mit Konsumzurückhaltung und stetig steigendem Kostendruck vor große Herausforderungen stellt. Die Tarifeinigung gewährt den Unternehmen nunmehr jedoch für 25 Monate Planungssicherheit und schreibt eine verlässliche Entgeltentwicklung für die Beschäftigten fort.
Das Tarifergebnis für den Einzelhandel in Mitteldeutschland gestaltet sich in den Eckpunkten wie folgt:
In den unteren Entgeltgruppen führen der gesetzliche Mindestlohn und tarifliche Untergrenzen teilweise zu stärkeren Anhebungen. Die Ausbildungsvergütungen wurden jeweils zum 1. September angepasst.