Dresden wird bundesweites Vorbild für digitale Firmengründungen. Der Bund hat die Landeshauptstadt für das Pilotprojekt „Schneller Gründen“ ausgewählt. Ab Sommer 2026 soll der Start in die Selbstständigkeit in nur 24 Stunden gelingen.
Bisher dauern behördliche Prozesse vier bis acht Wochen. Der neue Online-Kombi-Antrag bündelt die Anmeldung für Gewerbe- und Finanzamt. Das spart Gründern wertvolle Zeit und stärkt die lokale Wirtschaftskraft.
Wirtschaftsminister Dirk Panter betont: „Idee heute, Gründung morgen: Das ist unser Ziel. Wir digitalisieren den Start in die Selbstständigkeit, damit Innovation keine Zeit verliert.“
Die Vorteile reichen weit über die Gründerszene hinaus. Wenn Betriebe schneller starten, entstehen zügiger neue Arbeitsplätze und Angebote direkt vor Ort. Jan Pratzka, Dresdens Beigeordneter für Wirtschaft, ergänzt: „Gemeinsam mit dem Freistaat wollen wir Bürokratie abbauen, Dienste aus einer Hand anbieten und so den Prozess vereinfachen.“ Davon profitiert die gesamte Dresdner Stadtgesellschaft durch Dynamik und eine moderne Verwaltung.