Grenzgänger zwischen Business und Gipfel: Der Alpinist Frank Weisbach

Grenzgänger zwischen Business und Gipfel: Der Alpinist Frank Weisbach

Für den sächsischen Unternehmer Frank Weisbach sind Herausforderungen kein Hindernis, sondern eine Einladung. Was in seiner Kindheit als „erzwungenes Wandern“ mit den Eltern durch den Thüringer Wald und das Riesengebirge begann, hat sich zu einer lebenslangen Leidenschaft für die extremsten Orte der Welt entwickelt. Heute verbindet Weisbach die Disziplin des Unternehmertums mit der unberechenbaren Natur des Hochgebirges.

 

Von China bis Nepal: Die Eroberung der Achttausender

Seine jüngsten Erfolge lesen sich wie ein Logbuch der Superlative. Im Jahr 2025 bezwang er den Muztagata (7.546 m) im chinesischen Pamir-Gebirge. Doch für Weisbach ist der Gipfelsieg nur die halbe Miete: Die Besonderheit seiner Expeditionen liegt in der Kombination aus Aufstieg und Abfahrt. So fuhr er vom Gipfel des Muztagata bis ins erste Camp auf 4.900 Metern mit dem Snowboard ab. Eine Leistung, die physische Ausdauer mit technischer Präzision auf über 7.000 Metern Höhe vereint.

Bereits 2024 stand er auf dem Manaslu I (8.163 m), dem achthöchsten Berg der Erde. Diese Erfahrungen bilden das Fundament für sein kommendes Projekt, welches ihn im Herbst 2026 zum Kletterberg Ama Dablam in Nepal führen wird.

Das Ziel vor Augen: Der Mount Everest 2027

Das große Highlight seiner Karriere plant Weisbach für das Frühjahr 2027: die Besteigung des Mount Everest. Es wäre ein historischer Moment, denn seit 25 Jahren stand kein Sachse mehr auf dem höchsten Punkt der Erde. Trotz des kritischen Blicks auf den Massentourismus am Everest möchte sich Weisbach ein eigenes Bild machen. Getreu seinem Lebensmotto, dass man Dinge selbst erleben muss, um sie bewerten zu können.

Unternehmertum und Alpinismus

Weisbachs Wirken ist geprägt von einer klaren Vision und der Suche nach Partnern, die diesen Weg mit ihm gehen. Sein 50. Lebensjahr markiert dabei nicht nur einen persönlichen Meilenstein, sondern den Aufbruch zu neuen Horizonten. In einer Welt, die nach Sicherheit strebt, zeigt Weisbach, dass wahrer Erfolg oft dort liegt, wo die Luft dünner wird – sei es am Berg oder im Geschäft.

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